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Max Mathews, Johannes Goebel, Patte Wood

IDEAMA

Das Internationale Digitale Elektroakustische Musikarchiv IDEAMA entstand 1990 in Kooperation zwischen dem ZKM_Karlsruhe und dem Center for Computer Research in Music and Acoustics (CCRMA) der Stanford University, USA. Ziel war es, weltweit die wichtigsten frühen Werke der elektroakustischen Musik zu erschließen und zu sammeln, um sie damit vor Verfall zu bewahren und öffentlich zugänglich zu machen.
Das Projekt war bereits 1988 von Max Mathews, Pionier der elektroakustischen Musik, von Johannes Goebel, späterem Leiter des ZKM_Instituts für Musik und Akustik, sowie von Patte Wood, Mitarbeiterin des CCRMA, initiiert worden.
In die Sammlung fand bislang unbekannte, neu erschlossene Musik ebenso Eingang, wie kommerziell erhältliche Werke, die für die Zeit gesammelt wurden, in der sie nicht mehr auf dem Markt sein werden. Die von einem Auswahlgremium zusammengestellte Werkliste umfasste in 708 Einträgen Arbeiten von den Anfängen 1929 bis 1970. Die IDEAMA-Sammlung besteht aus über 100 Stunden Musik, die auf Festplatte gespeichert sind. Die Datenbank enthält neben den Angaben zum Jahr und dem Studio der Entstehung der Kompositionen auch Biographien der Komponisten und Werkbeschreibungen in drei Sprachen (deutsch, englisch und französisch).
Text: Marc Riedel

Werke in der Ausstellung:

Max Mathews / Johannes Goebel / Patte Wood
IDEAMA
1988-2004
Digitales elektroakustisches Musikarchiv, Workstation (2004)
Konzeption und Realisierung: ZKM_Institut für Bildmedien, Peter Cornwell
Mitarbeit: Arne Grässer, Seabstian Döweling, Leo Peschta, Claudia Larcher
ZKM_Sammlung