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Gregor
Jansen
Informal City?
Diffuse Konturen sind nicht allein eine
Frage der Hülle. Der Theorie Willard Quine folgend, ergeben
sich neue Umgangsformen und Praktiken des Raumes. Quine
beschreibt in der Ontologischen Relativität einen Körper
als ››eine spezielle Art von physischem Objekt, einigermaßen
kontinuierlich im Raum, eher kompakt, das sich deutlich
vom Großteil seiner Umgebung abhebt und sich zeitlich durch
eine Kontinuität von Ortsveränderung, Verformung und
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| Verfärbung
individualisiert‹‹. Er stellte fest, dass diese Ding-Vorstellung
die Grundlage für die meisten populären Ontologien ist, was
sicher auch für das architektonische Denken und die urbanen
Theorien gelten mag. Im Sinne eines rasenden Stillstands nach
Paul Virilio, einer Dromologie des Raumes und eines fortschrittsüchtigen
Geschwindigkeitsrausches verschwindet das Sein und die phänomenal
offenkundigen Widersprüche treten gerade in Asiens Polypolies
deutlich zu Tage. Als Kontrast hierzu und zur allgemeinen
Vorstellung eines Dings destabilisieren bestimmte diffuse
Konturen die geläufigen Vorstellungen von Innen und Außen,
Baukörper und Umgebung, Öffentlichem und Privatem. Denkbar
ist diese Ansicht in einer Art ››Flat Space‹‹, einer superflachen
und enorm undifferenzierten Oberfläche, die als Träger jedweder
Projektion auch |
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