INFORMAL CITY?
Ort: Ausstellung: Ein illustrierter Katalog ist erhältlich
Wir laden Sie
sehr herzlich ein zur Vernissage der Ausstellung ¡°Informal City?¡± ¨C
mit neuen Kunstwerken von zwölf deutschen und chinesischen K¨¹nstlern,
die die letzten vier Monate im Rahmen des Stipendienprogrammes ¡°Beijing
Case¡± in der chinesischen Haupstadt gelebt und zum Thema ¡°High-Speed
Urbanismus¡± gearbeitet haben. In der Ausstellung werden sowohl abgeschlossene
Arbeiten als auch Zwischenergebnisse präsentiert, die persönliche
Eindr¨¹cke und Erfahrungen der K¨¹nstler wiederspiegeln.¡¡
¡¡¡°Beijing Case¡± Kurator Gregor Jansen schreibt: Es gibt die sehr privaten, beinahe intimen Bezugnahmen auf die
rasanten Veränderungen der Lebenssituationen des modernen Pekings
wie bei Echo YinSin Ho, die ausgehend von ihrem verlassenen
Geburtshaus eine persönliche Heterotopie akustisch und visuell aufnahm,
und in dem Dokumentarfilm von Ma Yingli,
in dem Rentner ihren Umzug vom Zentrum an den Stadtrand schildern. Mara
Kurotschka spiegelt als Choreografin bei ihrer Analysen von
Bewegungen in der Stadt das lebendige Abbild des Alltäglichen wunderbar
unprätentiös wider und Heike Baranowsky suchte Orte spezifischer
und Fokussierungen der lokalen Besonderheiten, die in ihrer Wahrnehmung
als Montage neue Beziehungen offenbaren. Ähnliche Betrachtungen erlaubt
Xi Chuan mit der Untersuchung religiöser
Stätten, in denen Menschen ihre Lebensschilderungen auf andere Weise
äußern. Die Symbole bestimmen das Sein. Missverständnisse
und Fehler im Lesen von „Mythen des Alltags¡°sammelten Christine
de la Garenne und Via Lewandowsky
in den 120 Tagen in Peking - ein anderes Kulturschock-Bilderbuch
in einer k¨¹nstlich funktionalisierten Rauminstallation. Aber auch wirkliche,
negative Randbereiche des urbanen Lebens wie Armenviertel finden sich
im Zentrum der Stadt, die Cao Fei und
Ou Ning in ihrem „Da Zha Lahn - Projekt¡°
aufzeigen. Weitaus abstrakter und dennoch auf Anhieb lesbar setzt Thomas Bayrle Verkehrswege mit kulturrevolutionären
Propagandafotos und chinesischen Schriftzeichen skulptural um. Ebenso
lesbar, da mit Schrift operierend, und aufschlussreich sind die Interviews
von Ingo Niermann mit Menschen
unterschiedlichster Bez¨¹ge zum städtischen Lebens Peking, wie auch
Susanne Röckel in ihren teilweise satirischen,
fiktionalen Stadtrundgängen in Peking unterwegs ist und den Leser
mit auf den Weg nimmt. ¡°Beijing Case¡± ist ein Projekt
der Kulturstiftung des Bundes in
Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut
Peking F¨¹r
weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das ¡°Beijing
Case¡± Projektb¨¹ro: 0086 (0) 10 6590 1976/-7/-8 oder
besuchen Sie unsere aktualisierte Webseite : www.beijingcase.org |