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INFORMAL CITY?

Vernissage:
Samstag, 29.Oktober 2005, 16.30 ¨C 18.30 Uhr
In Anwesenheit der K¨¹nstler

Ort:
zero Field Experimental Art Center, Factory 798 Dashanzi Art District, No. 4 Jiu Xianqiao Road, Chaoyang District, Beijing

Ausstellung:
30.Oktober ¨C 12.November 2005

Di ¨C So, 10.00 ¨C 18.00 Uhr

Ein illustrierter Katalog ist erhältlich

 

 

 

Wir laden Sie sehr herzlich ein zur Vernissage der Ausstellung ¡°Informal City?¡± ¨C mit neuen Kunstwerken von zwölf deutschen und chinesischen K¨¹nstlern, die die letzten vier Monate im Rahmen des Stipendienprogrammes ¡°Beijing Case¡± in der chinesischen Haupstadt gelebt und zum Thema ¡°High-Speed Urbanismus¡± gearbeitet haben. In der Ausstellung werden sowohl abgeschlossene Arbeiten als auch Zwischenergebnisse präsentiert, die persönliche Eindr¨¹cke und Erfahrungen der K¨¹nstler wiederspiegeln.¡¡

¡¡¡°Beijing Case¡± Kurator Gregor Jansen schreibt:

Es gibt die sehr privaten, beinahe intimen Bezugnahmen auf die rasanten Veränderungen der Lebenssituationen des modernen Pekings wie bei Echo YinSin Ho, die ausgehend von ihrem verlassenen Geburtshaus eine persönliche Heterotopie akustisch und visuell aufnahm, und in dem Dokumentarfilm von Ma Yingli, in dem Rentner ihren Umzug vom Zentrum an den Stadtrand schildern. Mara Kurotschka spiegelt als Choreografin bei ihrer Analysen von Bewegungen in der Stadt das lebendige Abbild des Alltäglichen wunderbar unprätentiös wider und Heike Baranowsky suchte Orte spezifischer und Fokussierungen der lokalen Besonderheiten, die in ihrer Wahrnehmung als Montage neue Beziehungen offenbaren. Ähnliche Betrachtungen erlaubt Xi Chuan mit der Untersuchung religiöser Stätten, in denen Menschen ihre Lebensschilderungen auf andere Weise äußern. Die Symbole bestimmen das Sein. Missverständnisse und Fehler im Lesen von „Mythen des Alltags¡°sammelten Christine de la Garenne und Via Lewandowsky in den 120 Tagen in Peking - ein anderes Kulturschock-Bilderbuch in einer k¨¹nstlich funktionalisierten Rauminstallation. Aber auch wirkliche, negative Randbereiche des urbanen Lebens wie Armenviertel finden sich im Zentrum der Stadt, die Cao Fei und Ou Ning in ihrem „Da Zha Lahn - Projekt¡° aufzeigen. Weitaus abstrakter und dennoch auf Anhieb lesbar setzt Thomas Bayrle Verkehrswege mit kulturrevolutionären Propagandafotos und chinesischen Schriftzeichen skulptural um. Ebenso lesbar, da mit Schrift operierend, und aufschlussreich sind die Interviews von Ingo Niermann mit Menschen unterschiedlichster Bez¨¹ge zum städtischen Lebens Peking, wie auch Susanne Röckel in ihren teilweise satirischen, fiktionalen Stadtrundgängen in Peking unterwegs ist und den Leser mit auf den Weg nimmt.

¡°Beijing Case¡± ist ein Projekt der Kulturstiftung des Bundes in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Peking

F¨¹r weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das

¡°Beijing Case¡± Projektb¨¹ro: 0086 (0) 10 6590 1976/-7/-8

oder besuchen Sie unsere aktualisierte Webseite : www.beijingcase.org