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Ziel des Stipendiums

 
 
Die Kulturstiftung des Bundes hat im Rahmen ihres Programms "Kunst und Stadt" zehn Stipendien fuer einen viermonatigen Arbeitsaufenthalt vom 1.Juli bis zum 31.Oktober 2005 in Peking vergeben. Das Projekt und die Vergabe der Stipendien werden in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Peking durchgeführt.
Die Kulturstiftung des Bundes setzt damit ihr in Caracas vor zwei Jahren gestartetes Stipendienprogramm zur Erforschung internationaler urbaner Entwicklungen in Megacities mit dem Untersuchungsprojekt in Peking fort, das sich mit dem explosiven Wachstum der Stadt und seinem Einfluss auf die urbane Kultur im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne auseinandersetzt. In China vollzieht sich ein atemberaubender ökonomischer und gesellschaftlicher Wandel. Die Verflechtung chinesischer Märkte mit denen westlicher Länder stellt nicht nur

 

eine ökonomische und politische, sondern auch eine kulturelle Herausforderung dar. Der Modernisierungsprozess und seine kulturellen Auswirkungen lassen sich an den urbanen Entwicklungen in der chinesischen Hauptstadt besonders gut nachvollziehen. Während die Kenntnis europäischer Sprachen, Kunst und Literatur in China weit verbreitet ist, wissen im Westen nur wenige etwas über die zeitgenössische chinesische Kultur. Am Beispiel der Megastadt Peking, die als administratives, politisches und kulturelles Zentrum des Landes besonderen Symbolcharakter besitzt, will das Stipendienprojekt deswegen die kulturellen Veränderungen des urbanen Wandels untersuchen und die Ergebnisse in Deutschland und China vorstellen Das Projekt und die Vergabe der Stipendien werden in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Peking durchgeführt.

 
 

 

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