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Zoe Beloffs Installation basiert auf einer Fallgeschichte
des Psychoanalytikers und frühen Freud-Anhängers Victor
Tausk. Im Jahr 1919 wurde Tausk von einer ehemaligen Wiener Philosophiestudentin,
Natalija A., aufgesucht. Sie beklagte sich bei ihm darüber,
dass ihre Gedanken von einem seltsamen elektrischen Apparat manipuliert
würden, der ihrer Meinung nach insgeheim von Ärzten in
Berlin betrieben würde. Die Therapie dauerte nicht lange: Nach
drei Sitzungen brach Natalija die Behandlung ab, da ihrer Meinung
nach nun auch Tausk unter dem Einfluss dieses »teuflischen
Apparates« stünde und sie ihm nun nicht länger trauen
könne. Bald darauf, im Jahr 1920, beging Tausk Selbstmord.
Die Installation unternimmt den Versuch, Natalijas Halluzinationen
für den Betrachter erfahrbar zu machen und weitet dabei gleichzeitig
mit der Anspielung auf die Entwicklung realer Apparate, wie etwa
Fernsehen und Radio, welche die Menschen im Deutschland der 1930er
Jahre beeinflussten, die Beschreibung einer individuellen Psychose
auf eine gesamtgesellschaftliche Ebene aus.
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