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Komponist: Jean-Baptiste Barrière
Kamera: Laurent Simonini / Pleine Lune
Software : VRetina David Nahon /Z-A Production
Web Graphikdesigner : Stéphane Thidet
Produktion: Karen Benarouch / Z-A Production, mit Unterstützung
von Thécif
Dank an: Florence Benayoun, Bernard Benhamou, Claudette
Bribon, Elisabeth
Castro, Eric Deltour, Herveline Fabre, Qio, Florentine Rey, Franck
Antunes,
David Bouhsira, Café le Moderne
7.47 Uhr am Morgen; ein Augenblick des Übergangs,
wenn alles schiefzugehen droht.
So.So.So. (Somebody, Somewhere, Sometime) erzählt die
Geschichte des Moments, in dem sich parallele Räume treffen
und sich in eine Geschichte verwandeln, abhängig davon, wie
wir sie selbst wahrnehmen. Ihre vergänglichen Augenblicke sind
eingeschrieben in ein Palimpsest jeder einzelnen Person. In diesem
flüchtigen Augenblick passiert, wie in allen guten Geschichten,
ein Verbrechen, und zwar ein perfektes ganz einfach weil
es anderswo passiert, in einer krisengeschüttelten Welt, die
über verschiedene Medien in unseren Alltag sickert.
So.So.So., die interaktive Installation von Maurice Benayoun,
ist ein Universum aus miteinander verknüpften Szenen, das mit
einer Datenbrille als 360-Grad-Erlebnisraum erforscht werden kann.
Die Szenen sind miteinander durch bestimmte Bilddetails verknüpft.
Der Betrachter navigiert in dieser potenziellen Geschichte mittels
seines individuellen Blickes und betritt durch genaueres Betrachten
einzelner Details in den Bildern unsichtbare Brücken, die ihn
zu weiteren Szenen führen.
Wie schon zuvor in einer seiner früheren Arbeiten, Art Impact,
arbeitet Maurice Benayoun mit dem »Collective Retinal Memory«,
dem kollektiven retinalen Gedächtnis, mittels dessen die Besucher
seiner Arbeiten, sei es in der Ausstellung oder auch online, flüchtige
Spuren ihrer Blicke hinterlassen können.
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