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Interaktive Skulptur
Laser, Glas, Stahl, Holz
Design: g:k, graf & kölmel
ZKM | Medienmuseum
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Die Installation entstand dank der künstlerischen
Unterstützung von Janka Reh, der Technologie der IAP Jena und
der finanziellen Unterstützung des Instituts für Algorithmen
und Kognitive Systeme der Universität Karlsruhe.
Die Installation Laserfilm stellt
einen Prototypen für die Zukunft der Bildtechnologie dar. Das
neuartige Darstellungsverfahren basiert nicht wie herkömmliche
Filme auf der Projektion fotografisch fixierter Einzelbilder unter
der Ausnutzung der Trägheit des Auges sondern auf dem direkten
überblenden der Bilder.
Das Werk besteht in seiner schlichten Einfachheit aus einer speziellen
Glasplatte, in die ein Muster aus Quadraten von je einem Tausendstel
Millimeter Kantenlänge geätzt ist. Wenn der Laserstrahl diese
Strukturen trifft, wird er gestreut bzw. gebeugt. Die Strukturen
der Glasplatte sind so berechnet und geätzt, dass der gebeugte
Strahl auf dem Boden der Installation ein Bild erzeugt. Je nach
Position der Platte ergibt sich ein anderes Bild, das auf den Boden
projiziert wird, wobei die Bilder ineinander überblenden. Zusätzlich
kann der Film nicht nur linear abgespielt werden, sondern ist, abhängig
von der Bewegung, die der Zuschauer der Glasplatte gibt, in zwei
Dimensionen veränderbar.
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