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Die Installation, La Morale sensitive,
entlehnt ihren Titel einer projektierten, jedoch nicht geschriebenen
philosophischen Abhandlung Rosseaus, die sich mit der Wahrnehmung
von Dingen durch den Prozess des Lernen und des Experiments auseinandersetzen
sollte. Angesiedelt zwischen Film und Buch stellt La morale
sensitive einen Prototyp des interaktiven Films dar und fungiert
als eine Interpretation der RousseauÂ’schen Ideen auf dem Gebiet
des Bewusstseins und des Lernens. Textzitate aus Rousseaus Werken
sind assoziativ 48 interaktiven Videosequenzen zugeordnet, die an
Originalplätzen von Rousseaus Leben mit der Intention gedreht
wurden, mehr als einfache Illustrationen des Textes zu sein.
Mit einer einfachen gleitenden Bewegung der Hand über den Tisch
kann man die Bilder verschieben, wobei jede Verschiebung die Auswahl
eines bestimmten Wortes, eines neuen Textauszuges und der damit
assoziierten Bildsequenzen hervorrufen kann.
Credits ::
Regie : Jean-Louis Boissier
Literaturrecherche : Liliane Terrier
Videoproduktion : Maren Köpp
Regieassistenz : Hajime Takeuchi
Programmierung : Jean-Louis Boissier and Jean-Noël Lafargue
Typographie : Jean-François Rey
Assistenten : Philippe Donadini, Thierry Guibert, Christine Voto
Interface-Entwicklung : Christian Laroche
Möbel-Design : Alain Cieutat, AHA
Produktion : Centre pour limage contemporaine, Saint-Gervais,
Geneva [Leitung : André Iten; Administration : Brigitte Chapuis]
Beteiligte Institutionen : Studio national des arts contemporains,
Le Fresnoy und Laboratoire Esthétique de linteractivité,
Universität Paris 8
Besonderen Dank an : Éditions Gallimard, Alice Morgaine,
Agnès B., Comme des Garçons, Dries Van Noten, Vivienne
Westwood
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