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Janet Cardiffs Installation Playhouse [1997]
entstand in Zusammenarbeit mit George Bures Miller und wurde zum
ersten Mal in der Barbara Weiss Galerie in Berlin ausgestellt.
Die Künstlerin vereinigt in Playhouse die Medien Skulptur,
Sound, Video und Performance, die in ihrer Kombination mit den traditionellen
narrativen Techniken des Kinos experimentieren. Durch das Verwischen
der physischen und psychischen Realitäten versuchen die Künstler
die Grenzen von Identität und Ort darzustellen. Cardiff und
Miller gelingt es mithilfe des zweikanaligen Tons den flachen Raum
des Bildschirms aufzubrechen. Durch diese Aufnahmetechnik wird der
Ton aus dem filmischen Raum ausgestoßen und erhält ein
Volumen, das von dem des realen Raumes nicht zu unterscheiden ist.
Es situiert uns in einer Hyper-Realität, in der die Geschichte
sich zunehmend vom Bildschirm entfernt und dem Betrachter annähert.
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