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Koproduktion Agnes Hegedüs und ZKM | Institut
für Bildmedien; iCINEMA Centre for Interactive Cinema Research,
University of New South Wales
Die Arbeit Their Things Spoken von Agnes Hegedüs
bezieht sich auf die Kluft zwischen der Erhaltung offiziell anerkannter
kultureller Repräsentationsobjekte und dem Informationsgehalt
persönlich als wichtig erachteter Dinge, der aus scheinbar
unwichtigen, unbekannten biografischen Kontexten herrührt.
Die Künstlerin verteilte an die Besucher des ZKM ein Merkblatt
mit der Frage: »Warum sollte man Ihren liebsten Gegenstand
nicht ins Museum stellen?« Diese Frage regte die Besucher
zum Nachdenken über die Rituale der Wertschätzung und
des Bewahrens an, sowie auch dazu, die Schaustücke des Museums
zu den Relikten in Beziehung zu setzen, denen sie privat Bedeutung
beimessen.
Von Seiten der Künstlerin gab es keinerlei
Einschränkung hinsichtlich der Dinge, welche die Besucher mitbringen
konnten. Mit einer Polararoid-Kamera dokumentierte Hegedüs
die Teilnehmer und deren Lieblingsobjekte, und zeichnete die damit
verbundenen Geschichten und Kommentare auf Tonband auf.
Ihr lag besonders daran, die Portraits der Menschen
und Dinge in der soweit als möglich neutralsten Form aufzubewahren,
so dass jedes Bild und jeder Kommentar gleichwertig erschienen würden.
Die Benutzung einer DVD-ROM als Speichermedium ermöglicht die
gesamten Beiträge so zu archivieren wie sie dokumentiert wurden.
Die Geschichten stehen jeweils für sich, und, einem Atlas des
täglichen Lebens gleich, zeigen sie eine zufällige Sammlung
von Menschen, deren Beziehung zur Welt anhand der Objekt, mit denen
sie sich identifizieren, offenbar wird.
- Ursula Frohne -
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