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Stimme/Text: Chris Mann
Der vom australischen Dichter und Komponisten Chris
Mann gesprochene Text der Arbeit funktioniert als ein sprachlicher
Impuls für zwei Hände, die sich auf zwei Platten poetisch
bewegen, welche Seite an Seite in einer Breitformat-Projektion arrangiert
sind. Die runden, mit blumenartigen dekorativen Mustern versehenen
Formen, eine rot und eine cremeweiß, kreisen in unterschiedlichen
Richtungen, mal im Einklang mit- und mal unabhängig voneinander.
Einem Stimmengewirr ähnelnd, bewegt sich der musische Text
wild durch eine non-lineare Anordnung von Themen, die ihrerseits
durch selbst-reflexive Sätze und Betonungen zusammengehalten
[und getrennt] werden. Die Finger der Hände bewegen sich entschieden
auf den sich drehenden Platten, verdrehen sich umständlch,
damit sie nur Blumen und Blätter der Muster berühren.
Die Bewegung der Finger und Platten, der Rhythmus und die Tonhöhe
der Stimmen werden zusammen zu etwas wie einem verbalen und physischen
Tanz.
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