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[ZKM_Medientheater :: 29. - 30.03.2003
jeweils 15.00 Uhr, Eintritt frei]
Let*s Make a Monster ist
teils kinematographische Archäologie, teils collagierte Parabel,
teils ironische Erzählung, teils »fan cut«. Hoberman
arbeitet in seiner Performance mit Ausschnitten aus unzähligen
Science-Fiction-Klassikern, in denen die Erschaffung künstlichen
Lebens thematisiert wird. Diese Bilder dirigiert er als eine Art
elektronischer Alchimist, irrer Wissenschaftler oder Zauberer von
Oz vor einer Sammlung von Kameras, Laptops und ähnlichen Instrumenten.
Hobermans Erzählung stellt die wahnsinnigen Fantasien eines
Dr. Frankenstein den Prophezeihungen der unzähligen zeitgenössischen
Experten für künstliches Leben und künstliche Intelligenz
gegenüber und zeigt ironisch Parallelen auf. »Frankenstein«
trifft »Brave New World«, der »Golem« trifft
»Bladerunner«, »Coma« trifft »The
Invisible Man«.
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