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Koproduktion Norman M. Klein und ZKM | Institut
für Bildmedien; The Labyrinth Project, Annenberg Center for Communications,
The University of Southern California
Ausgehend von den Thesen des Kulturhistorikers
Norman Klein, entwirft diese interaktive Installation eine doku-fiktionalen
Erzählung, die sich mit dem urbanen Raum Los Angeles als Collage
aus realen und fiktiven Ereignissen auseinandersetzt. Protagonistin
der sich über 66 Jahre erstreckenden Geschichte ist eine fiktive,
aber auf einer realen Person basierenden Figur namens Molly, die
anscheinend einen Mord zu verheimlichen sucht. Sie lebt in einem
drei Quadratmeilen großen Areal nahe dem Zentrum Los Angeles,
einer Gegend, in der mehr Kino-Morde als sonstwo auf der Welt begannen
wurden. Dieser Ort ist aber jedoch auch Schauplatz unzähliger
Geschichten, welche durch die Inszenierungen von Morden in solch
unterschiedlichen Filmen wie DOA, Chinatown, T-Men
und Training Day nicht mehr wahrgenommen werden, in Vergessenheit
geraten und verfälscht worden sind. Dieser in ethnografischer
Hinsicht vielschichtigste Ort der USA wird durch seine Darstellung
in Hollywood Produktion, durch urbane Legendenbildung und Bauwut
in seiner komplexen Alltagsrealität ausradiert. Diese Wirklichkeit
ist der Hintergrund Mollys Geschichte.
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