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Dreiteilige Computergrafik-
und Video-Installation
10:05 min., Loop, Ton
3 Projektionsflächen aus Beton, je 2,4 x 1, 8 m; Installationsraum
ca. 7 x 3 m
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Die Arbeit wurde im Rahmen eines Gastkünstleraufenthaltes am
ZKM | Institut für Bildmedien, Karlsruhe, mit Unterstützung
des New Media Arts Fund des Australian Council for the Arts realisiert.
Initiiert wurde das Projekt von The Victorian Comissions [AUS] mit
Unterstützung des Victorian Community Support Fund der Regierung
von Victoria [AUS].
Margie Medlin [AUS] : Konzept und Realisation
Rebecca Hilton [AUS] : Choreographie und Tanz
Stevie Wishart [AUS/B] : Sound-Design und Komposition
Holger Deuter [DNA - Digital Nature Arts/ D] : Design und Umsetzung
der virtuellen Figur
Benjamin Speth [USA] : Kamera
Gerald Thompson [Micronite Film Productions Port Melbourne/ AUS]
: Motion Control Camera-Operator/ -Techniker in Deutschland
Scott Inglis [Micronite Film Productions APV - Asia-Pacific-Video
lab, Kuala Lumpur, Malaysia/ AUS, Malaysia : Motion Control Camera-Operator
in Malaysia
Holger Deuter, Martin Winkler [DNA Digital Nature Arts/ D] : Motion
Capture mit Polhelmus StarTrak/ Softimage-Animation
Martin Fox [AUS] : Schnitt
Vorrangige Intention der Arbeit ist
es, eine neue Beziehung zwischen Film und Tanz herzustellen.
Die Choreographie untersucht das Spiel zwischen Kamera und Tanz
und nutzt dabei die gesamte Kapazität des Tanzes und des Films,
um dem Betrachter Qualität und Gefühl der Bewegungen zu
vermitteln.
Im Duett zwischen realer und virtueller Tänzerin untersucht
das Projekt die komplexe Beziehung zwischen Realität und Virtualität.
Die Daten für die Kamera wurden anhand der Bewegungen der Tänzerin
generiert und unter Verwendung eines Bewegungserfassungssystems
in Echtzeit aufgenommen. Dann wurde eine virtuelle Kamera am virtuellen
Tänzer angebracht. Die »Aufnahmen« der virtuellen
3D-Kamera wiederum bewegen die reale [Motion Control] Kamera und
generieren so eine Verbindung zwischen dem Menschlichen und dem
Virtuellen.
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