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Interaktive DVD-ROM, 3-teilige Projektion
und lineare DVD-Version
des 35mm Films als »work in progress«
Farbe, Ton, 73 min
Courtesy The Labyrinth Project, Annenberg Center for Communication
- University of Southern California
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Finanziert vom Annenberg Center For Communications
at The University of Southern California, mit zusätzlicher
finanzieller Unterstützung von The Southern California Studies
Center (SC2) und the James Irvine Foundation
Die Besucher können sowohl die interaktive DVD-ROM
als auch eine Vorführung der sich in Arbeit befindenden Version
des Films The Decay of Fiction sehen.
»Präsentiert wird hier die
begleitende DVD-ROM zu Pat O'Neills Film The Decay of Fiction,
der in der Gegenwart in einem der ehemalig grossen Hotels von Hollywood
spielt, das sich heute verlassen zwischen Achtbarkeit und Ruin befindet.
Die DVD ermöglicht es dem Nutzer durch die mysteriösen
Räume des verlassenen Hotels zu wandern und mit den geisterhaften
Spuren der Menschen, Ereignisse und persönlichen Geschichten,
die in die Räume eingebettet sind, zusammenzuwirken. Diese
Welt präsentiert eine komplexe Anzahl unterschiedlicher Bilder
und Töne, und lässt den Besucher die Verbindungen mit
den Bürden der Erinnerung, der persönlichen wie der kulturellen,
sowie der allgemein üblichen Darstellung der Geschichte von
Los Angeles erforschen. Während die DVD-Produktion die entscheidenden
Komponenten der Narration enthält, sind die Bilder und Töne
in einer ungewöhnlichen Art zusammengesetzt, die das traditionelle
Erzählen von Geschichten unterläuft. Angepasst an die
neuen Hypertext-Medien, laden diese Anti-Stories den Besucher ein,
seine eigene Kombination zu wählen und dabei neue narrative
Reibungen zu erzeugen.«
- The Labyrith Project -
Zum Filmprojekt::
»Die Arbeit The Decay of Fiction basiert
auf den Wechselwirkungen und der Verknüpfung zweier unterschiedlicher
Filmsequenzen, die auf denselben Ort bezogen sind bzw. diesen repräsentieren:
Die erste Sequenz gibt einen tatsächlichen Ort wieder, die
zweite besteht aus narrativ miteinander verknüpften Ereignissen,
die an diesem Ort spielen. Am Anfang der Produktion standen Filmaufnahmen
rund um ein leer stehendes Hotel, das abgerissen werden sollte.
Die im Zeitrafferverfahren erstellten Aussen- und Innenaufnahmen
des Gebäudes wurden mit bewegter Kamera gefilmt, um so einen
suggestiven Kontext für ein hypothetisches, dramatisches Geschehen
zu schaffen, dessen konkreter Ablauf dann separat inszeniert und
gefilmt wurde. Durch die Verwendung einer Motion-tracking Kamera
bei der Aufnahme der Spielszenen konnte die Bewegungsqualität
der Kamerabilder, die das Hotel zeigen, exakt reproduziert, also
auf die Aufnahmen der Schauspieler übertragen werden. In einem
abschließenden Produktionsschritt wurden die beiden Sequenzen
über ein Composite-Verfahren verbunden, d.h. die Schauspieler
wurden in die Hotelsequenz hineinkopiert. Die dramatische Komponente
der so entstehenden Filmbilder wird noch zusätzlich verstärkt
durch die Tatsache verstärkt, dass die im Zeitrafferverfahren
aufgenommenen Hintergrundsbilder den Wechsel der Tageszeiten, von
Licht und Schatten um das Hotel und den angrenzenden Garten beschleunigt
zeigen. Der unerbittliche Wechsel der Gestirne unterstreicht damit
die Vergänglichkeit der einzelnen Geschichten - sie erscheinen
wie Erinnerungen oder auch wie ein Nachdenken über Erinnerung.«
- Pat O'Neill -
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