 |
Die Videoarbeit zeigt Ergebnisse eines Forschungsprojektes,
das sich mit der Computersimulation darwinistischer Evolutionsstrukturen
anhand aus einfachen geometrischen Formen zusammengesetzter Figuren
auseinandersetzte. Mit Hilfe eines Supercomputers wurde eine aus
mehreren Hundert dieser Kreaturen bestehende Population generiert
von denen jedes einzelne dieser Wesen dann auf seine Fähigkeit
hin überprüft wurde, bestimmte Aufgaben auszuführen
zu können, wie etwa in einer simulierten Wasserumgebung schwimmen
zu können.
Die Erfolgreichsten unter ihnen überlebten und die in ihren
virtuellen Genen codierten Wachstumsinformationen wurden kopiert,
kombiniert und bestimmten Mutationsprozessen unterworfen, um eine
neue Population zu generieren. Die Tests an den Nachkommen zeigten,
dass in einigen Fällen eine Verbesserung einzelner Fähigkeiten
im Vergleich zur Elterngeneration erzielt wurde. Durch wiederholte
Anwendung dieser Variations- und Selektionsprozesse können
Kreaturen mit immer besser adaptierten Verhaltensmustern generiert
werden.
|