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Installation
240m 35mm S/W Film, 8 bit Lochstanzer, Interface, Computer, Projektor
Maße variabel
Courtesy Caspar Stracke
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35mm Locher für Lochstreifen zur Steuerung
von Z1, Z2 und Z3 [Nachbau von Konrad Zuse],
270 x 160 x 130mm, ca. 4 kg
Deutsches Technikmuseum Berlin
Z2 [zuse strip] wurde nach dem
zweiten Modell von Konrad Zuse benannt, der in der Serie der ersten
digitalen Computer hergestellt wurde. Das Modell verwendete verworfene
35mm Filme aus den deutschen UFA Studios als Medium, um 8-Bit Binärcodedaten
mit einem Lochkarten-System zu lesen und zu schreiben.
Die Arbeit bezieht sich auf die Frage, wie kulturelle Artefakte
zu konservieren sind. Einige Medien aus der Vergangenheit wurden
mit Systemen kodiert, welche sehr wahrscheinlich in naher Zukunft
nicht mehr existieren werden. Hierdurch könnten archäologische
Missinterpretationen zustande kommen. Im Falle des Zusefilmstreifens
könnten das Filmbild und der Lochstreifencode in einem Zusammenhang
gesehen werden. Die Löcher könnten einen Plan zur Darstellung
des Bildes repräsentieren oder seine Musikpartitur.
Die Arbeit setzt diese Daten um, modelliert eine dreidimensionale
Landschaft und einen Musikakkord aus jedem Bild des Filmstreifens.
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