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Bundesinitiative Integration und Fernsehen - BIF

::Aktuelle Informationen zur BIF www.bundesinitiative.org::



BIF-Aktivitäten 2008
BIF-Aktivitäten 2007
Projektdokumentation 2006
Projektdokumentation 2005
Ziele und Maßnahmen der BIF

BIF

::BIF-AKTIVITÄTEN 2008::




::BaKaFORUM 2008: Berufsorientierung im türkischen Fernsehen::


Vortrag von Seval Babaoglu und Michael Mangold, ZKM, Sa 26.01.2008



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Die Bundesinitaitve Integration und Fernsehen am ZKM | Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft beteiligte sich an dem renommierten Basel_Karlsruhe_Forum on educational and societal TV and Media, das vom 25. bis zum 28. Januar 2008 am ZKM statt fand. Das diesjährige BaKaFORUM widmete sich dem Thema Kulturelle Vielfalt und Fernsehen in einer globalisierten Welt und bat neben einem wissenschaftlichen Symposium mit internationallen Beiträgen und Workshops ein vielfältiges kulturelles Programm mit Filmvorführungen und Konzerten. Rückblick/Dokumentation...



Im Rahmen der zweiten Sektion des Symposiums "Mediterranean and European Session II" am 26. Januar hielten Seval Babaoglu von der World Media Group AG und der Leiter des ZKM | Instituts und Initiator der Bundesinitiative Michael Mangold einen gemeinsamen Vortrag zum Thema Turkish in Germany - TV for Integration. Berufsorientierung im türkischen Fernsehen. Der Beitrag fokussierte auf die Vorstellung von unterschiedlichen Beispielen aus der Fernsehproduktion der World Media Group AG zur Vermittlung des Wissens zu Berufen und der Berufsbildung. Mehr...



::Weitere Informationen:: www.bakaforum.net | www.bundesinitiative.org





::BIF-AKTIVITÄTEN 2007::




::Türkische Fiktionalformate als Verknüpfung von 'U' und 'I'::


Keynote von Michael Mangold, Fr 30. November 2007, Bundespresseamt, Berlin



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Die Bundesinitiative Integration und Fernsehen am ZKM | Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft beteilitg sich an der Konfernez Draußen? Drinnen? Dazwischen? Migration und Medien: eine offene Beziehung, die das Adolf-Grimme-Institut in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung am 29. und 30. November 2007 im Bundespresseamt in Berlin initieren. Das Symposiumbehandelt schwerpunktmäßig das Thema "Migration und Medien", dabei wird ein besonderer Fokus auf das Fernsehen als jenes Massenmedium, das gegenwärtig gezielt und verstärkt auf das Thema Migration reagiert, gerichtet. Es referieren und diskutieren u.a.: Schauspieler Adnan Maral (Türkisch für Anfänger), Joachim Schulte (Marktforschungsunternehmen Data4U), Prof. Dr. Reiner Geißler (Universität Siegen), Moderatorin Lamya Kaddor (Forum am Freitag, ZDF) und Prof. Dr. Faruk Sen (Zentrum für Türkeistudien).

Im Rahmen des Symposiums wird der Institutsleiter und Gründer der BIF, Michael Mangold, eine Keynote zum Thema Türkische Fiktionalformate als Verknüpfung von 'U' und 'I'. Ein Denkanstoß für deutsche Fernseh-Macher? halten und beispielhafte türkische Unterhaltungsformate kommentieren. Mehr...



::Weitere Informationen:: www.grimme-institut.de | www.bpb.de





::Die Rolle Der Medien im Integrationskonzept::


Vortrag von Michael Mangold
Do 28. Juni 2007, VWA Baden, Karlsruhe



Am 28. Juni 2007 fand an der Karlsruher Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Baden das Fachseminar zum Thema Integration in der kommunalen Praxis statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen verschiedene Aspekte der Integrationsarbeit im kommunalen Kontext und die Diskussion neuer Ideen und Konzepte der Integrationspolitik. Im Rahmen der Veranstaltung wird der Institutsleiter und Initiator der Bundesinitiative Integration und Fernsehen (BIF), Michael Mangold, einen Vortrag zum Thema Die Rolle der Medien im Integrationskonzept halten. Darin wurden schwerpunktmäßig die Potenziale der "Niedrigschwelligen Bildungskonzepte" zur Integration von jugendlichen Migranten verdeutlicht sowie ein Überblick über die aktuelle Projektarbeit der BIF vermittelt. Mehr...





::BIF - Wie soll es weitergehen mit den Migranten-TV-Formaten?::


Pressegespräch, ZKM-Konferenzraum, Do 3. Mai 2007



Am 3. Mai 2007 veranstaltete die am ZKM | Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft angesiedelte Bundesinitiative Integration und Fernsehen das Pressegespräch mit dem Grimme-Preisträger Daniel Speck und dem Institutsleiter und Initiator der BIF Michael Mangold. Pressegespraech_030507 Anknüpfend an den zahlreichen aktuellen Diskussionen rund um das Thema Integration von Migranten, die in der Politik, Gesellschaft und den Medien – u. a. durch den Integrationsgipfel und das Engagement der öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehanstalten – entfacht sind, setzte es sich die BIF zum Ziel, diese Entwicklungen kritisch zu überprüfen. Im Fokus des Gesprächs standen Fragestellungen wie: Ist damit das Thema Migranten im Fernsehen dauerhaft verankert? Sind positive Entwicklungen und Tendenzen hiermit zur Genüge vorgegeben? Sind Korrekturen und Überprüfungsstrategien hinfällig? Welche Möglichkeiten stehen insgesamt zur Verfügung, über fiktionale Fernsehformate gesellschaftspolitische Themen anzusprechen? Mehr...





::AUSLÄNDISCHES FERNSEHEN IN DEUTSCHLAND – SENDEBEISPIELE::


Vortrag von Michael Mangold, LfM, Düsseldorf, Mi 25. April 2007



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Am 25. April 2007 findet in der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) in Düsseldorf das GSPWM-Fachworkshop Fremde Welten – Ausländisches Fernsehen in Deutschland statt. Die Initiatoren des Workshops, die Gemeinsame Stelle Programm, Werbung und Medienkompetenz (GSPWM) und die LfM, richten mit der öffentlichen Veranstaltung den Focus auf das ausländische Fernsehen in Deutschland. Die Fachveranstaltung bietet Wissenschaftlern, Vertretern ausländischer Sender sowie hiesiger Medienanstalten ein Diskussionsforum, wobei negative und positive Aspekte des Phänomens "Fernsehen ohne Grenzen" thematisiert und kritisch bewertet werden.

Im Rahmen des Workshops wird Michael Mangold, Initiator und Leiter der Bundesinitiative Integration und Fernsehen am ZKM | Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft, in seinem Vortrag Ausländisches Fernsehen In Deutschland – Sendebeispiele anhand ausgewählter ausländischer – darunter arabische, türkisch- und russischsprachige – TV-Sendungen einen Überblick über die aktuelle Lage auf dem TV-Markt geben. Weiterhin sollen Anknüpfungspunkte für eine stärker gesellschaftspolitisch ausgerichtete Medienarbeit in Deutschland aufgezeigt werden. Mehr...





::Die BIF bei den Tutzinger Medientagen 2007::


Evangelische Akademie Tutzing, 15.-16. März 2007



podium

Die Bundesinitiative Integration und Fernsehen (BIF) des ZKM | Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft beteiligte sich an dem Symposium Tutzinger Medientagen 2007, das in diesem Jahr unter dem Motto Ganz nah, ganz fremd? – Migration, Integration und Fernsehe vom 15. bis 16. März 2007 in Tutzing statt fand. Das von der Evangelischen Akademie Tutzing in Kooperation mit dem Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik veranstaltete Symposium befasste sich schwerpunktmäßig mit dem Themenkomplex Migranten im deutschen Fernsehen. Am 16. März stellt er Initiator der Bundesinitiative, Michael Mangold, im Rahmen des Symposiums die BIF-Plattform vor und geht in seinem Vortrag Integration und Bildung der Frage nach, welchen Beitrag das Fernsehen für die Integration von Migranten leisten kann.

An der Tutzinger Tagung beteiligten sich mit Vorträgen und Diskussionsbeiträgen u. a. die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, Bundesinnenminister des Inneren Dr. Wolfgang Schäuble, ARTE-Präsident Dr. Gottfried Langenstein, Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing Dr. Friedemann Greiner, Vorsitzender des Rats für Migration Prof. em. Dr. Dr. h. c. Dieter Oberndörfer vom Arnold-Bergstraesser-Institut, Medienpublizist Fritz Wolf, Medienjournalist Stefan Niggemeier, Chefredakteurin Radio multikulti (RBB) Illona Marenbach, Moderatorin WDR und freie Autorin Isabel Schayani, Fernsehjournalistin MDR/ARD Minou Amir-Sehhi, Initiator und Leiter der BIF Michael Mangold, Präsident des VPRT Jürgen Doetz und Rundfunkbeauftragter des Rates der EKD und VEF Pfarrer Bernd Merz. Mehr...






::DIE BIF AUF DEM MARKT DER BEGEGNUNG::


Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn, 11. Januar 2007



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Die Bundesinitiative Integration und Fernsehen (BIF) des ZKM | Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft beteiligte sich an der Fachtagung WIE KOMMEN DIE MIGRANTINNEN IN DIE MEDIEN? Neue Perspektiven für Vernetzung und Dialog, die am 11. Januar 2007 in der Bonner Zentrale der Friedrich-Ebert-Stiftung stattfand. Die von der Abteilung Gesellschaftspolitische Information der Friedrich-Ebert-Stiftung gemeinsam mit dem Dritte-Welt-JournalistInnen-Netzes (DWJN) initiierte Tagung hatte zum Ziel, die Vernetzung der Initiativen, die sich für eine stärkere Repräsentanz von Migranten in Medien einsetzen, zu fördern und neue Perspektiven im Dialog mit Journalisten und Medienvertretern zu entwickeln. Im Rahmen der Veranstaltung wurde auf dem Markt der Begegnung die Projektarbeit der BIF vorgestellt. Im anschließenden Fachworkshop Wie müssen Themen ,verkauft' werden? Wie sehen JournalistInnen ihr Publikum? verdeutlichte Michael Mangold, Initiator der BIF und Institutsleiter, u.a. den Ansatz der Bundesinitiative. Mehr...





::PROJEKTDOKUMENTATION 2006::



::Die BIF beim Fernsehfilmfestival Baden-Baden 2006::


Fachprogramm, 29. November 2006, Kurhaus Baden-Baden



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Am 29. November zum Auftakt des Fernsehfilmfestivals Baden-Baden 2006, das vom 29. November bis zum 2. Dezember 2006 stattfand, veranstaltete die Bundesinitiative Integration und Fernsehen (BIF) des ZKM | Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft in Kooperation mit dem Verband Deutscher Drehbuchautoren e.V. das Fachprogramm UNTER UNS – UND UNENTDECKT. Die Lebenswelten der Migranten in Deutschland – Impulse für das fiktionale Fernsehen. Nach der Eröffnung von Felix Huby und Michael Mangold berichteten Milieuexpertinnen über die Lebenswelten türkischer und russischer Migranten in Deutschland. Mehr...






::Karlsruher Integrationsveranstaltung::



Integrationsveranstaltung

Am 11. Juli 2006 fand im ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe die KARLSRUHER INTEGRATIONSVERANSTALTUNG – Neue Wege der Integration statt. Die von der "Bundesinitiative Integration und Fernsehen" (BIF) des ZKM | Institut für Medien und Wirtschaft und der Akademie für Integration in Karlsruhe initiierte Veranstaltung bot den Experten und Praktikern aus dem Bereich der Integration ein Podium zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion neuer Ideen und Konzepte der Integrationspolitik.



Referenten: Alois Kapinos (Stadt Karlsruhe), Michael Mangold (ZKM | Institut für Medien und Wirtschaft), Arnfried Stoffner (Landratsamt Biberach), Irene Schaefer-Vischer (Otto-Benecke-Stiftung e.V.), Benita Sommer (Internationaler Bund Karlsruhe), Hermann Müller (Innenministerium Baden-Württemberg), Manfred Stehle (Städtetag Baden-Württemberg), Robert Feil und Wolfgang Hesse (Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg). Mehr...



::Kontakt::
Akademie für Integration | PF 51 01 01 | D- 76191 Karlsruhe | Tel.: 0721-133 5760
Fax: 0721-1335769 | E-Mail: integrationsbeauftragter@karlsruhe.de

BIF | Lorenzstr. 19 | D- 76135 Karlsruhe | Tel.: 0721-8100 1989 | Fax: 0721-8100 1039
E-Mail: anfrage@bundesinitiative.org




::Pressegespräch mit Tayfun Bademsoy::



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Am 21. April 2006 startete die neue RTL-Comedyserie Alle lieben Jimmy. Anlässlich des Serienstarts initiierte die BIF des ZKM | Institut für Medien und Wirtschaft am 24. April 2006 ein Pressegespräch im ZKM. Der Hauptdarsteller der Serie Tayfun Bademsoy und Initiator der BIF Michael Mangold diskutierten über das Thema Integration und Medien und beantworteten die Fragen in diesem Kontext. Mehr...



Pressemitteilung des ZKM (pdf)





::Die BIF - Bundesinitiative Integration und Fernsehen bei dem
Basel_Karlsruhe_Forum on educational and societal TV and media::

ZKM-Medientheater, 18. - 21. Februar 2006



Logo_BaKaFe

Im Rahmen der internationalen Projektarbeit beteiligt sich die BIF am renommierten Basel_Karlsruhe_Forum on educational and societal TV and media: "DO WE MATTER...?", das vom 18 bis 21. Februar am ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe stattfindet. Einen besonderen Akzent setzt das Forum in diesem Jahr auf die Auseinandersetzung mit der Frage nach den Potentialen, die interaktive Medien und Fernsehprogramme mit bildenden und gesellschaftspolitischen Inhalten besitzen: Welche praktische Rolle spielen sie für die Gestaltung des Alltages? Inwiefern entsprechen jene medialen Angebote dem Interesse der Zuschauer und deren Bedürfnissen? Mehr...
Weitere Informationen zum Forum 2006



::BIF-Workshop mit SAT.1::
Montag, 20.02.2006, Beginn 14:30 Uhr, HfG-Senatsraum



Die BIF am Institut für Medien und Wirtschaft beteiligt sich an der zweiten Sektion im Rahmen des Symposiums: DO WE MATTER (II)... IN SOCIETY? - Education and the role of TV and Media for intercultural issues am Montag, dem 20. Februar 2006. Eingangs wird Michael Mangold, der Initiator der BIF und Leiter des ZKM | Institut für Medien und Wirtschaft, die Plattform und ihre Ziele vorstellen. Zudem veranstaltet die BIF einen Workshop zum Thema TV-Formate mit migrationsbezogenem Inhalt, in dessen Rahmen zunächst einige beispielhafte Episoden aus der ersten deutsch-türkischen Sitcom König von Kreuzberg (SAT.1, 2005) vorgeführt werden. Im Anschluss daran wird eine Expertendiskussionsrunde bestehend aus Medien- und Migrationsforschern sowie Drehbuchautoren und Regisseuren das TV-Beispiel anhand spezifischer Kriterien analysieren.



An der Diskussionsrunde nehmen Regine Bielefeldt (Dipl. Medienwissenschaftlerin, SAT. 1), Vanessa Diemand (Soziologin, ZKM | Institut für Medien und Wirtschaft), Christina Lindner (Dipl. Psychologin, ZKM | Institut für Medien und Wirtschaft), Michael Mangold (Dipl. Soziologe, Leiter des ZKM | Institut für Medien und Wirtschaft), Elke Schlote (Internationales Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen - IZI), Dr. Frank Schwab (Arbeitseinheit Medien- und Organisationspsychologie an der Universität des Saarlandes) und Barbara Trottnow (Autorin und Produzentin) teil. Mehr...





::PROJEKTDOKUMENTATION 2005::

BIF

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SYMPOSIUM: MEDIEN - BILDUNG - INTEGRATION

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Gründung der BIF - Bundesinitiative Integration und Fernsehen


Im Rahmen der Fachveranstaltung MEDIEN - BILDUNG - INTEGRATION am 15. Juli 2005 im Medientheater des ZKM|Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe wurden zwei durch das Ministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds geförderte Projekte präsentiert: Multiline - das Netzwerk für MultiplikatorInnen zur Förderung der Medienkompetenz und "Bildung und Integration von Migranten durch das Unterhaltungsfernsehen" des ZKM|Institut für Medien und Wirtschaft. Zum Abschluss der Veranstaltung erfolgte die Gründung der BUNDESINITIATIVE INTEGRATION UND FERNSEHEN.


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Zu Beginn des Symposiums MEDIEN - BILDUNG - INTEGRATION begrüßte Dr. Michael Heck, Kulturreferent der Stadt Karlsruhe, die inhaltliche und örtliche Verknüpfung zwischen dem ZKM und der BUNDESINITIATIVE INTEGRATION UND FERNSEHEN. Seinen Wünschen für eine Initialzündung und nachhaltige Wirkung der Aktivitüten der Initiative schloss sich auch Andreas Renner, Minister für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg, an. Er betonte in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung und das Potential jener europaweit einmaligen Plattform, deren langfristiges Ziel die nachhaltige und reflektierte Verankerung der Integrationsthematik im öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehen ist.

Die BUNDESINITIATIVE INTEGRATION UND FERNSEHEN wird erstmals die Zusammenarbeit zwischen Akteuren aus Film und Fernsehen, kulturschaffenden Migranten und Vertretern der Medien- und Migrationsforschung ermöglichen. Mit der Unterstützung von u.a. Tayfun Bademsoy, Hussi Kutlucan, Edzard Reuter und Feridun Zaimoglu sollen so insbesondere durch das Unterhaltungsfernsehen neue Impulse für Bildung und Integration vermittelt werden. Die Idee und Umsetzung der Initiative beruht auf den Ergebnissen einer mehrjährigen Forschungsarbeit am ZKM|Institut für Medien und Wirtschaft, die durch das Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt wurde.

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Michael Mangold, Leiter des Instituts für Medien und Wirtschaft am ZKM, verdeutlichte in seinem Beitrag "Bildung und Integration - Chancen der Gestaltung einer gesellschaftspolitischen Aufgabe durch das Fernsehen" die Bedeutung des Mediums für die Vermittlung von Bildungsimpulsen an Heranwachsende mit Migrationshintergrund. Die Potentiale insbesondere des Unterhaltungsfernsehens beziehen sich auf die Möglichkeit, Identifikationsfiguren zu stiften, welche die Integration und Bildungsbeteiligung von Migranten zu stärken vermögen. mehr...



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Im Anschluss daran verdeutlichte der Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur Hussi Kutlucan die "Einseitige Begegnung von Migranten im Unterhaltungsfernsehen": Zwanzig Jahre nach seiner Einwanderung begann seine Schauspielkarriere zu einer Zeit, in der er sich bereits weit mehr "deutsch" als "türkisch" fühlte. Dennoch sahen und sehen Autoren, Produzenten und Regisseure in ihm allem voran einen Türken. Die Charaktere und der Handlungsspielraum der ihm angebotenen Rollen bleiben deshalb nicht selten auf türkische Accessoires beschränkt: Döner zubereitend und Tee trinkend soll er in mit Teppichen behängten Wohnräumen vermeintlich typisch türkische Geschichten verkörpern. mehr...




"Medien und ihre Wirkung im Kontext der Integration" erläuterte Christina Lindner, Diplompsychologin am ZKM | Institut für Medien und Wirtschaft. In ihrem Vortrag verdeutlichte sie, dass Medien neben der Vermittlung von Fakten und Einzelinformationen auch über ihre narrative Struktur Kenntnisse und Wissen vermitteln, die an bereits verankerten Lerndispositionen anknüpfen. Aufgrund dessen vermitteln auch Unterhaltungsformate Vorstellungen und Kenntnisse bezüglich der sozialen Realität. Diese Vermittlungsfunktion muss jedoch bei der Darstellung von Migranten und ihren Lebensverhältnissen kritisch betrachtet werden. mehr...


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Der Nachmittag stellte die Verbindung zum Themenbereich der Ausbildung und Medien her: Lothar Troll vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg erläuterte im Rahmen seines Vortrages "Die Berufswelt im Fernsehen" den Einfluss des Fernsehens, insbesondere von Soap Operas, auf Entscheidungen im Berufswahlprozess von Jugendlichen. Kritikabel sei hierbei aus seiner Sicht die verengte und häufig realitätsferne Darstellung sowohl des Berufsspektrums als auch des beruflichen Alltags. mehr...


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Im Anschluss daran stellte Karin Eble das Projekt Mutliline - Netzwerk für MultiplikatorInnen zur Förderung der Medienkompetenz des Wissenschaftlichen Instituts des Jugendhilfswerks e.V. Freiburg vor. Multiline verfolgt als virtuelle und reale Plattform über die Vernetzung von medienpädagogischen Angeboten und Aktivitäten das Ziel, die Medienkompetenz von Mädchen und Frauen zu stärken. Das Netzwerk richtet seinen Fokus auf die Förderung von Schlüsselqualifikationen im Bereich der Neuen Medien, welche für eine erfolgreiche Partizipation in der Informationsgesellschaft notwendig sind. Medien, Bildung und Chancengleichheit stehen im Zentrum der Aktivitäten von Multiline - hierfür werden unter anderem Synergieeffekte zwischen bestehenden Einrichtungen geschaffen, Öffentlichkeitsarbeit geleistet und der fachliche Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis initiiert und gefördert.

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Ein Projekt des Netzwerks Multiline ist die Aktion "Kamera unterwegs". Mit dieser Aktion ermöglichte Multiline Mädchen aus verschiedenen Einrichtungen zusammen mit der Filmemacherin Julia Willmann aus der Redaktion Spielfilm von ARTE, die Herstellung von Filmen professionell zu lernen. Julia Willmann schilderte in ihrem Beitrag, wie die beteiligten Mädchen an Selbstbewusstsein gewannen und den kritischen Umgang mit dem Medium erlernten, indem sie ihre Kreativität mit dem notwendigen technischen Know How verknüpfen konnten. Die ARTE Redakteurin betonte, dass sich diese Form von spielerischem Umgang mit dem Medium auch für die medienpädagogische Arbeit mit Migrantinnen und Migranten wichtige Anregungen liefern kann. mehr...

Abstracts der gesamten Vortragsreihe (pdf)



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Zum Abschluss der eintägigen Veranstaltung wurde die BUNDESINITIATIVE INTEGRATION UND FERNSEHEN (BIF) gegründet. Michael Mangold, der Initiator der BIF, präsentierte gemeinsam mit den beiden Schauspielern Hussi Kutlucan und Ercan Özcelik die Ziele und Maßnahmen der Initiative, die am ZKM|Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe verankert ist. Zu den Beteiligten zählen unter anderem der Drehbuchautor Mario Giordano, Edzard Reuter (ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Daimler-Benz AG), der Autor Feridun Zaimoglu sowie das Deutsch-Türkische Forum Stuttgart, die Produktionsfirma GAMBIT, das Netzwerk Multiline uvm.




::Ziele und Maßnahmen der BIF::

Die BUNDESINITIATIVE INTEGRATION UND FERNSEHEN ist eine auf Bundesebene gegründete Initiative. Ihre zentralen Ziele sind:


BIF



Die genannten Ziele künnen insbesondere durch folgende Maßnahmen erreicht werden:


Bislang haben folgende Beteiligte - Personen und Institutionen - ihre Mitarbeit an der BIF resp. ihre Unterstützung zugesagt:


Es sollen im Weiteren einbezogen werden: Weitere Vertreter der Migranten - insbesondere aus dem Kulturbereich sowie aus dem Bereich der Wirtschaft - sind eingeladen, sich der BIF anzuschließen und sie aktiv oder passiv zu unterstützen.

Es wird angestrebt, Vertreter der Fernsehanstalten aus der Bundesrepublik Deutschland sowie aus der Türkei für die BIF zu gewinnen und in die laufende Arbeit der Initiative einzubeziehen. Außerdem wird die Teilnahme von Vertretern aus der Wirtschaft, der Bildung sowie die Unterstützung durch weitere Personen des öffentlichen Lebens angestrebt.

Gegenwärtig finden Gespräche mit mehreren Akteuren bezüglich einer Beteiligung statt.




::Anschubfinanzierung::

Die BUNDESINITIATIVE INTEGRATION UND FERNSEHEN wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg und den Europäischen Sozialfonds (ESF).

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::Organisation::

Die BUNDESINITIATIVE INTEGRATION UND FERNSEHEN ist am ZKM|Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe angesiedelt. Die Gründung der BIF erfolgte am 15. Juli 2005 am ZKM.
Infoflyer zum Projekt BIF (pdf)



::Hintergrund::

Auf der Grundlage einer vom Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderten Projektarbeit konnte in den letzten Jahren am ZKM|Institut für Medien und Wirtschaft eine wissenschaftliche Grundlage zu den Nutzungsmöglichkeiten des Fernsehens, insbesondere des Unterhaltungsfernsehens, für Bildungszwecke erarbeitet werden.
Pressemitteilung des Ministeriums 2004 (pdf)

Dabei richtet sich die Projektarbeit in erster Linie auf die Vermittlung der den eigentlichen Bildungsaktivitäten zugrunde liegenden Wertvorstellungen und biografischen Orientierungen. Bei bisherigen arbeitsmarkt- und bildungspolitischen Maßnahmen wurde stillschweigend die Bildungsbereitschaft der Zielgruppen vorausgesetzt und an die Eigenverantwortung appelliert bzw. Sanktionen angedroht. Ein Appell an die Eigenverantwortung kann jedoch erst erfolgen, wenn die entsprechenden wertbezogenen Voraussetzungen vorliegen. Die Generierung von diesen Voraussetzungen bei den sogenannten "bildungsfernen" Personengruppen ist eine der zentralen Aufgaben zugunsten einer Realisierung des "lebenslangen Lernens" und der "Wissensgesellschaft". Die negativen Wirkungen von bestimmten Fernsehformaten auf deren Zuschauer wurden bereits vielfach untersucht. Aus unserer Sicht gilt es jedoch, die Wirkungen, z. B. von Soap Operas, intelligent zugunsten neuer Formen der Bildungsvermittlung bzw. der relevanten Handlungsorientierungen insbesondere für die Integration von Migranten zu nutzen. Da gegenwärtig im europäischen Raum praktisch keine vergleichbaren medienorientierten Konzepte zur gezielten Vermittlung von Bildungsvoraussetzungen existieren, ist die Projektarbeit des Instituts auch von internationaler Bedeutung. Die bislang erzielten Ergebnisse veranschaulichen, dass in einer intelligenten Verknüpfung von Unterhaltung und der Vermittlung von relevanten Inhalten erfolgversprechende Perspektiven des öffentlich-rechtlichen, aber auch des privatwirtschaftlichen Fernsehens liegen. Pressemitteilung ZKM 2004 (pdf)


ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe
ZKM | Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft

Letzte Änderung am: 14. August 2010