

Projekte
::STÄDTE IM WISSENSCHAFTSJAHR 2009::
Ein Projekt der Robert Bosch Stiftung im Wissenschaftsjahr 2009 mehr...
Die Robert Bosch Stiftung ist einer der Träger des Wissenschaftsjahres 2009 und fördert in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag das Projekt "Städte im Wissenschaftsjahr 2009". Das Projekt wird vom ZKM | Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft in Zusammenarbeit mit der HfG | Hochschule für Gestaltung realisiert und führt so die seit 2006 bestehende Projektarbeit im Rahmen der Wissenschaftsjahre des Bundesministeriums für Bildung und Forschung fort. Das Projekt "Städte im Wissenschaftsjahr 2009" führt zwei zentrale Maßnahmen im Wissenschaftsjahr 2009 - Forschungsexpedition Deutschland durch: Treffpunkte der Wissenschaft und Forschungsexpedition Stadt. Das Projekt wird gefördert von der:
::Weitere Informationen::
Robert Bosch Stiftung
Deutscher Städtetag
Städte im Wissenschaftsjahr 2009
::Treffpunkte der Wissenschaft:: Die "Treffpunkte der Wissenschaft" stehen für zentrale Forschungsthemen von überregionaler Bedeutung. Mit vielfältigen Veranstaltungen und Aktivitäten werden die Bürgerinnen und Bürger vor Ort über Problemstellungen, Ergebnisse und Perspektiven der jeweiligen Forschungsdisziplin informiert und wagen entlang einer Forschungsfrage zum Thema eine gemeinsame Forschungsexpedition durch den jeweiligen "Treffpunkt der Wissenschaft".
Aachen Energie Leben, Bremen System Erde, Darmstadt Unternehmen Wissenschaft, Dresden Vielfalt Leben, Göttingen Perspektive Sprache, Heidelberg Wunder Mensch, Jena Zukunft Licht, Karlsruhe Herausforderung Demokratie, Mainz Zeit Reise und Nürnberg/Fürth/Erlangen Werkstoff Zukunft.
::Weitere Informationen::
www.staedte-im-wissenschaftsjahr.de
::Forschungsexpedition Stadt:: Ergänzend zur bundesweiten "Forschungsexpedition Deutschland" ruft die Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag die "Forschungsexpedition Stadt" aus: Erkunde die Wissenschaftslandschaft Deiner Stadt!
Entlang einer vorgegebenen Frageroute begeben sich Kinder und Jugendliche auf eine Forschungsreise durch ihre Stadt. Auf der Suche nach Antworten spüren sie wissenschaftliche Zusammenhänge an verschiedenen Stationen auf: von der Stadtverwaltung bis hin zu Forschungsinstitutionen. Mit fünf beantworteten Fragen, die durch einen Stempel in einem Expeditionspass nachgewiesen werden, haben die Jungforscherinnen und Forscher die Möglichkeit, an der Verlosung einer echten Forschungsexpedition teilzunehmen.
::Weitere Informationen und Anmeldung::
www.staedte-im-wissenschaftsjahr.de
::DAS WISSENSCHAFTSJAHR 2009 - Forschungsexpedition Deutschland::
Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und von Wissenschaft im Dialog (WiD). Das Wissenschaftsjahr 2009 - Forschungsexpedition Deutschland wird gemeinsam mit der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, der Robert Bosch Stiftung und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ausgerichtet.
Im Jahr der Jubiläen - Deutschland feiert 60 Jahre Gründung der Bundesrepublik und den 20. Jahrestag des Mauerfalls - soll auch das Bewusstsein über die Wechselwirkungen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft in der jüngeren deutschen Geschichte geschärft werden. Forscherinnen und Forscher überwinden täglich die Grenzen des Bekannten und sind mit ihren Erkenntnissen Wegbereiter der Welt von morgen. Das Wissenschaftsjahr 2009 stellt mit dem Thema Forschungsexpedition Deutschland diesen Pioniergeist der Forschung in den Mittelpunkt - und lädt die Bürgerinnen und Bürger selbst zu einer Entdeckungsreise durch die deutsche Wissenschaftslandschaft ein.
Da Forschen mit Fragen beginnt, sind Forschungsfragen ein zentrales Element der Kampagne im Wissenschaftsjahr 2009. Aufgrund dessen unterstützt das ZKM | Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Aktion "Flaggen im Wissenschaftsjahr 2009": Woran wird bei Ihnen gerade geforscht? Welches Problem möchten Sie lösen? Mit welchen Entdeckungen versuchen Sie, den Alltag der Menschen in Deutschland zu verbessern? Forschung beginnt mit Fragen. Stellen Sie Ihre ganz persönliche Forschungsfrage auf einer eigenen Fahne der "Forschungsexpedition Deutschland". An den Fahnenmasten Ihrer Stadt können Sie zeigen, dass Sie ein sichtbarer Teil der "Forschungsexpedition Deutschland" sind.
::Weitere Informationen:: www.forschungsexpedition.de
::IST DEMOKRATIE GERECHT::
Expertendebatte am Treffpunkt der Wissenschaft Karlsruhe
Nancyhalle am Festplatz Karlsruhe, Mi 01.07.2009, Beginn 19.00 Uhr
"Ist Demokratie gerecht?" fragt die Stadt des Rechts als Treffpunkt der Wissenschaft "Herausforderung Demokratie" im Wissenschaftsjahr 2009 und lädt hierzu die Bürgerinnen und Bürger zu einem öffentlichen SWR2 Forum in die Karlsruher Nancyhalle ein:
Das Forum war im antiken Rom Zentrum des politischen und philosophischen Lebens - auch das SWR2 Forum ist ein Ort, an dem Öffentlichkeit entsteht, an dem Argumente ausgetauscht, Meinungen gebildet und Kontroversen ausgetragen werden. Die öffentliche Debatte wird aufgezeichnet und zu einem späteren Zeitpunkt im SWR2 ausgestrahlt: www.swr2.de. Einladung zur Expertendebatte (PDF)
Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Stadt Karlsruhe, des ZKM | Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft Karlsruhe und der HfG | Hochschule für Gestaltung Karlsruhe mit dem ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale der Universität Karlsruhe (TH) und dem SWR2 Forum.
Es debattieren: Dr. Andrew B. Denison (amerikanischer Publizist, Direktor von Transatlantic Networks in Königswinter), Ursula Engelen-Kefer (SPD-Vorstandsmitglied, ehem. stellvertretende DGB-Chefin), Prof. Dr. Hans Vorländer (Direktor des Zentrums für Verfassungs- und Demokratieforschung an der TU Dresden). Die Debatte wird von Ursula Nusser, Redaktionsleiterin SWR2 Forum, moderiert.
Vor und nach der Veranstaltung haben die Besucher die Möglichkeit, die aktuelle Ausstellung "Wahlheimat" in der Nancyhalle zu besuchen.
::Weitere Informationen::
Expertendebatte am Treffpunkt der Wissenschaft Karlsruhe
Treffpunkt der Wissenschaft Karlsruhe: "Herausforderung Demokratie"
Wissenschaftsjahr 2009 - Forschungsexpedition Deutschland
Ausstellung Wahlheimat
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::BLOGGER MACHEN POLITIK::
Tagung, Evangelische Akademie Bad Boll, Sa 28.03.2009 mehr...
Am 28. März 2009 fand an der Evangelischen Akademie Bad Boll die Tagung Blogger machen Politik.
Zivilgesellschaftliches Engagement im Web 2.0 statt. Blogger in den USA mischen sich ein, setzen Themen, organisieren Treffen, sammeln Spenden - machen Politik. Diese zivilgesellschaftliche Basisbewegung zeugt nicht von Politikverdrossenheit, sondern arbeitet außerhalb der politischen Parteien für die Erhaltung demokratischer Grundwerte und eröffnet somit neue politische Perspektiven - auch im deutschen Wahljahr 2009. Die Tagung ist ein Kooperationsprojekt der Bad Boller Akademie mit dem ZKM | Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft. Es referierten: Markus Beckedahl (Blogger, Berlin), Dr. Christoph Bieber (Politikwissenschaftler, Gießen) und Caroline von Lowtzow (Journalistin, München). Tagungsprogramm (pdf)
::Weitere Informationen:: www.ev-akademie-boll.de
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::EXPERIMENTA+::
Ausstellung in der Nancyhalle, 13.11.–20.12.2008 mehr...
In Zusammenarbeit mit dem exploratorium Kindermuseum Stuttgart e. V. und dem Schülerlabor
Mathematik der Abteilung für Didaktik der Mathematik der Universität Karlsruhe (TH) konzipierten die drei
Kooperationspartner die "Experimenta+" - eine Ausstellung, die naturwissenschaftliche Experimentierstationen
aus den Bereichen Physik und Mathematik mit Medienkunst der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG)
verbindet. Ausgehend von der Wanderausstellung Experimenta - Physik für die Sinne wurden die physikalischen
Experimentierstationen um ein "+" erweitert: dem Wissens- und Erlebnisraum werden von dem Schülerlabor
Mathematik der Universität Karlsruhe und von studentischen Projekten der HfG mathematische und medienkünstlerische
Exponate hinzugefügt: Wie man ohne Klebstoff und Nägel eine Brücke baut, ob ein Würfel rollen kann, wie
weit man mit Hilfe eines Spiegels in die Unendlichkeit blicken kann, warum Schatten an einer Wand verharren
und was ein perfektes Quadrat ist - die Antwort auf diese und andere Fragen geben die zahlreichen
Experimentierstationen der "Experimenta+".
::Weitere Informationen::
Stadt Karlsruhe
ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe
HfG | Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
exploratorium Kindermuseum Stuttgart e. V.
Schülerlabor Mathematik der Universität Karlsruhe (TH)
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::DAS WISSENSCHAFTSJAHR 2008 - "Mathematik. Alles, was zählt"::
Das neunte vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgerufene Wissenschaftsjahr 2008 widmet sich der Mathematik. Unter dem Motto "Mathematik. Alles, was zählt" will das Wissenschaftsjahr 2008 die zahlreichen Anwendungen und die vielfältigen Möglichkeiten der Mathematik in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken. Mathematik ist Basis aller Naturwissenschaften und jeder technischen Entwicklung. Sie spielt eine zentrale Rolle in der Wirtschaft und begleitet uns in Alltag und Beruf. Mathematik hilft, Probleme zu analysieren, zu strukturieren und zu lösen. Mit ihren Methoden lassen sich große Teile unserer Lebenswirklichkeit erfassen und beschreiben und viele Phänomene voraussagen. Das Jahr der Mathematik will die zahlreichen Anwendungen und die vielfältigen Möglichkeiten der Mathematik in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken. Es hat zum Ziel, das immense Anwendungsspektrum der Mathematik am Beispiel ausgewählter Themen zu verdeutlichen. Dazu zählen Klima und Wetter, Gesundheit und Biologie, moderne Kommunikation, Logistik und Verkehr, Lehren und Lernen, Kunst und Kultur, Sport und Spiel sowie Finanzen und Wirtschaft. (Quelle: www.jahr-der-mathematik.de)
::Planspiel Stadt:: Auch im Jahr 2008 ist das ZKM | Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft in das Wissenschaftsjahr involviert und realisiert im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Deutschen Städtetages die Initiative "Planspiel Stadt". Im Jahr der Mathematik sollen Städte als Orte der anwendungsorientierten Mathematik erlebbar werden: Den Arbeitsprozessen in städtischen Dienststellen liegen mathematische Zusammenhänge für die Planung, Berechnung und Realisierung ihrer Aufgaben zu Grunde. Um diese Mathematik der alltäglichen Lebenswelt einer Stadt sichtbar und zugleich nachvollziehbar zu machen, wurde bundesweit das "Planspiel Stadt" ausgerufen.
Nach dem Abschluss der Bewerbungsphase werden ins- gesamt 23 Städte aus dem Bundesgebiet ein Planspiel durchführen. In den kommenden sechs Monaten werden im Wissenschaftsjahr 2008 - Jahr der Mathematik folgen- de Städte aktiv: Aachen, Braunschweig, Burghausen, Dresden, Düsseldorf, Freiburg, Goslar, Hamburg, Heidel- berg, Herborn, Jena, Karlsruhe, Kempten, Koblenz, Krefeld, Leverkusen, München, Neubrandenburg, Nürn- berg, Offenburg, Saarbrücken, Schwerin und Ulm. Die Durchführung des Planspiels wird durch eine begleitende Broschüre unterstützt, die altersgerecht fünf zentrale städtische Arbeitsbereiche – Bauen, Finanzen, Umwelt, Verkehr und Wissenschaft/Bildung – vorstellt und ämterspezifische Rechenaufgaben und Fragestellungen beinhaltet. Das Planspiel richtet sich insbesondere an Kinder und Jugendliche zwischen dem 11. und 16. Lebensjahr und soll ihnen einen aktiven Zugang zur Mathematik im öffentlichen Raum ermöglichen.
::Weitere Informationen::
www.staedte-im-wissenschaftsjahr.de
www.jahr-der-mathematik.de
www.bmbf.de
www.staedtetag.de
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::www.surfen-und-bloggen.de::
Tagung, Evangelische Akademie Bad Boll, Fr 27.06.2008, Beginn 9.00 Uhr mehr...
Am 27. Juni wurde an der Evangelischen Akademie Bad Boll die Tagung www.surfen-und-bloggen.de. Vom individuellen und gesellschaftlichen Nutzen des Internet ausgetragen. Das Symposium befasste sich mit den neuen technischen Möglichkeiten des Mediums Internet und richtete den Fokus auf die Potenziale und Konsequenzen interaktiver Kommunikation, die in privaten und öffentlichen Communities, Blogs und Chatrooms stattfindet.
Das Programm der Tagung umfasste Vortragsbeiträge sowie praktisch orientierte Workshops zu den Themenbereichen Weblogs, Wikis und Communities. Es referierten und diskutierten u. a. Prof. Dr. Jochen Hörisch, (Universität Mannheim, Lehrstuhl für neuere deutsche Literatur und qualitative Medienanalyse), Dr. Simone Kimpeler (Fraunhofer Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung, Karlsruhe), Vanessa Diemand M.A. (ZKM | Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft), PD Dr. Hans-Ulrich Gehring (evangelischer Hochschulpfarrer, Stuttgart-Vaihingen), Florian L. Mayer (Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Forschungsstelle Neue Kommunikationsmedien), Stefan Lampe (Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn) und Dr. Jan-Hinrik Schmidt (Hans-Bredow-Institut für Medienforschung, Hamburg).
Die Tagung stellte ein Kopperationsprojekt der Bad Boller Akademie mit dem ZKM | Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft und wurde durch die Bundeszentrale für politische Bildung gefördert. Im Rahmen der Tagung leitete die wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZKM | Institut, Vanessa Diemand, einen Workshop zum Thema Weblogs - Demokratisierung der Kommunikation?. Der Workshop ging u. a. der Frage nach, ob die vereinfachte Informationsvermittlung durch Weblogs eine demokratische Kommunikationskultur fördern. Auf der Suche nach einer Antwort wurden Aspekte der politischen, journalistischen und kulturellen Kommunikation berücksichtigt. Tagungsprogramm (pdf)
::Weitere Informationen::
Evangelische Akademie Bad Boll
Taagungsdokumentation
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::GIB MICH DIE KIRSCHE!::
Ballgeflüster in der Nancyhalle, Ausstellungsprojekt, 07.06.-06.07.2008 mehr...
Gib mich die Kirsche! - Der legendäre Ausspruch des Borussia Dortmund-Stürmers Lothar
"Emma" Emmerich, mit dem er seine Mitspieler energisch zum Abspielen des Balles aufforderte, ist der
Titel der im Juni 2008 durch die Stadt Karlsruhe, die HfG | Staatliche Hochschule für Gestaltung und das ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe ausgerichteten Fußballausstellung. Für vier Wochen verwandelte sich die Nancyhalle in eine lebendige Fankurve, die Wissenswertes, Skurriles sowie künstlerische und kulturelle Positionen, Momentaufnahmen und Fundstücke rund um das Spiel der Spiele vereinte.
Längst ist das Fußballspiel dem Bolzplatz und den modernen Arenen entwachsen und hält Einzug in Themenfelder der Hochkultur aber auch das Sozial-, Kultur- und Bildungswesens: In neunzig Minuten entfaltet sich auf dem Platz ein eigenständiger und dennoch kollektiver Erlebnis und Erfahrungsraum. Das runde Leder beschäftigt seit langem nicht nur Spieler, Fans und Vereine, sondern ist Gegenstand philosophischer Betrachtung, künstlerischer Interpretation und wissenschaftlicher Studien. Gib mich die Kirsche präsentiert eine Momentaufnahme dieser Aspekte im Sommer 2008 und stellt Fankult gleich berechtigt neben historische Hochkultur, gruppiert historisches Erinnerungsmaterial mit subjektiven Eindrücken, fängt Stimmen und Stimmungen ein und spannt den Betrachtungsbogen vom Mikrokosmos Fan zu globalen Annäherungsversuchen an das Wesen des Spiels.
Im Auftrag der Stadt Karlsruhe, der HfG und des ZKM realisierte die wissenschaftliche Mitarbeiterin des ZKM | Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft, Christina Lindner, die Gesamtkoordination und übernahm die kuratorische Leitung der Ausstellung.
::Weitere Informationen:: www.vielvorvieltor.de
::Pressestimmen (Auswahl)::
www.ka-news.de
www.inka-magazin.de
www.dfb.de
www.jahr-der-mathematik.de
www.stuttgarter-nachrichten.de
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::WEB 2.0 UND SCHULE::
Vortrag von Vanessa Diemand, 13.11.2008, Medienzentrum Pforzheim-Enzkreis mehr...
Im Rahmen der AV-Berater-Tagung des Medienzentrums Pforzheim-Enzkreis wird die wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZKM | Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft Vanessa Diemand am 13. November 2008 einen Vortrag zum Thema "Web 2.0 und Schule" halten. Im Mittelpunkt des Vortrags steht die Auseinandersetzung mit dem Für und Wider von Web 2.0-Anwendungen in der Schule. Von Schülerplattformen über Blogs bis hin zu Lehrer-Bewertungsportalen werden ausgewählte Beteiligungsmöglichkeiten und deren Funktionsprinzipien vorgestellt und ihr Einfluss sowie evtl. Einsatzmöglichkeiten im Unterricht skizziert.
::Weitere Informationen:: www.medienzentrum-enzkreis.de
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::Deutsche UNESCO-Kommission zu Gast am ZKM::
Do 12.06.2008, ZKM_Medientheater, 17-19 Uhr mehr...
Anlässlich ihrer 68. Hauptversammlung lud die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) am 12. Juni 2008 zur öffentlichen Veranstaltung zum Thema Wissen im Web: Zugang für alle zur Wissensgesellschaft von morgen? ins ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe ein.
Eine der wichtigsten Aufgaben der UNESCO ist die Förderung moderner Wissensgesellschaften, in denen alle Menschen Zugang zu Informationen und Bildung haben. Das Internet birgt enorme Potenziale für den Aufbau der Wissensgesellschaft: Es ermöglicht einerseits technisch die weltweite Verbreitung von Informationen und Wissen, andererseits wird durch das Internet der Zugang zu diesen Informationen erleichtert. Gleichzeitig stellen sich vielfältige Fragen beispielsweise nach Auffindbarkeit, Qualitätssicherung und Archivierung, die für den Nutzer mit dem Erwerb von bestimmten Kompetenzen in Verbindung stehen: z. B. Beherrschung der Internetrecherche, sicherer und kritischer Umgang mit den aus dem Netz gewonnenen Informationen sowie das Vermögen deren Nutzen zu überprüfen und zu vermitteln. Die Veranstaltung am ZKM hatte zum Ziel, die Potenziale und Herausforderungen von "Wissen im Web" in Podiumsdiskussionen mit Experten und der anschließenden Diskussion mit dem interessierten Publikum zu erörtern. (Quelle: Deutsche UNESCO-Kommission).
Veranstaltungsprogramm
Auf Einladung der Deutschen UNESCO-Kommission beteiligte sich der Leiter des ZKM | Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft, Dr. Michael Mangold, als Disputant am Podiumsgespräch zum Thema Revolutioniert das Internet die Bildung?. Begleitend zur Veranstaltung erschien im aktuellen Themenheft UNESCO heute ein Artikel zum Thema "Niederschwelliger Zugang zu beruflicher Bildung. Welche Chancen bietet das Web 2.0?" von Dr. Michael Mangold und dem Prorektor der HfG Uwe Hochmuth.
::Weitere Informationen:: www.unesco.de | www.zkm.de
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::ONLINE-Tagebücher::
Vortrag von Vanessa Diemand, Stadtmuseum Karlsruhe, Do 12.06.08, 19 Uhr mehr...
Vom 10. Mai bis 10. August 2008 findet im Stadtmuseum Karlsruhe die Ausstellung Lebensspuren – Tagebücher von Menschen in ihrer Zeit statt. Im Mittelpunkt dieser Wanderausstellung steht das Medium Tagebuch und dessen vielfältige Facetten. Der Fokus der Ausstellung richtet sich einerseits auf die Menschen und ihre Lebensgeschichten: Gezeigt werden Tagebuch-Auszüge von einzelnen Autorinnen und Autoren, die durch biographische Hinweise und Kurzbeschreibungen zu den historischen Rahmenbedingungen ergänzt werden. Andererseits thematisiert die Ausstellung die Bedeutung des Deutschen Tagebucharchivs, das autobiographisches Material in ehrenamtlicher Arbeit erschließt, archiviert und einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich macht. Zusätzlich zur Wanderausstellung präsentieren das Institut für Stadtgeschichte und das Museum für Literatur am Oberrhein Tagebücher und deren Geschichte mit einem Bezug zu Karlsruhe.
Die Ausstellung Lebensspuren ist ein Kooperationsprojekt des Deutschen Tagebucharchivs e. V. Emmendingen, des Instituts für Stadtgeschichte der Stadt Karlsruhe und des Museum für Literatur am Oberrhein und steht unter der Schirmherrschaft des Kultusministers von Baden-Württemberg Helmut Rau (MdL). (Quelle: Stadt Karlsruhe)
Während der gesamten Dauer von Lebensspuren wird den Besuchern ein abwechslungsreiches Begleitprogramm angeboten, das Themenführungen, Vorträge und Lesungen umfasst. Auf Einladung des Stadtmuseums hielt die wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZKM | Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft Vanessa Diemand am 12. Juni 2008 ein Vortrag zum Thema Online-Tagebücher. Im Vortrag wurden u. a. folgende Fragen aufgegriffen: Lassen sich Weblogs – im Sinne von Online-Tagebüchern – trotz ihrer öffentlichen Lesbarkeit mit klassischen Tagebüchern vergleichen? Wie wird die Selbstdarstellung im Rahmen von Weblogs umgesetzt? Welche gesellschaftlichen Folgen hat die Veröffentlichung des Privaten?
::Weitere Informationenen::
www.karlsruhe.de/kultur/tagebuchausstellung.de
www.karlsruhe.de/kultur/tagebuchausstellung/begleitprogramm.de
Stadtmuseum Karlsruhe
Deutsches Tagebucharchiv e. V.
Institut für Stadtgeschichte Karlsruhe
Museum für Literatur am Oberrhein
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::WAS IST DIE INFORMATIONS- UND WISSENSGESELLSCHAFT?::
Vortrag von Michael Mangold im Rahmen der Jahrestagung des Deutschen Museumsbundes, Emden, 05.05.2008 mehr...
Im Mittelpunkt der diesjährigen Jahrestagung des Deutschen Museumsbundes, die vom 4. bis 7. Mai 2008 in Emden ausgetragen wurde, stand der Themenkomplex Museen in der Informationsgesellschaft. Die Fachveranstaltung richtete sich an die Entscheidungsträger aus Museen, Kulturpolitik sowie die kulturinteressierte Öffentlichkeit und hatte zum Ziel einerseits zu untersuchen, was die Informationsgesellschaft in Hinblick auf die Arbeit der Museen an Veränderungen mit sich bringt, andererseits zu diekutieren, inwiefern die Rezeption von Museen einem Wandel unterliegt. Das Symposium gliederte sich in drei thematische Blöcke, in deren Rahmen eine Positionierung des Museums vorgenommen wurde. Im Mittelpunkt standen hierbei die Fragen: Welche Rolle kommt dem Museum in der Informationsgesellschaft zu? Welche gesellschaftlichen Erwartungen werden an das Museum gestellt und wie wird ihnen begegnet? Welche Möglichkeiten eröffnen sich für die Museen aufgrund technischer Neuerungen? (Quelle: Deutscher Museumsbund).
Zum Auftakt der Tagung hielt Dr. Michael Mangold, der Leiter des Instituts für Medien, Bildung und Wirtschaft am ZKM, am 5. Mai einen Eröffnungsvortrag zum Thema Was ist die Informations- und Wissensgesellschaft?. Programm der Jahrestagung (pdf)
::Weitere Informationen:: Johannes a Lasco Bibliothek | Deutscher Museumsbund
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::Macht.Fernsehen.Frauen::
Fachveranstaltung, Landtag Düsseldorf, Fr 07.03.2008 mehr...
Am 7. März 2008 fand im Düsseldorfer Landtag die Fachveranstaltung Macht.Fernsehen.Frauen statt. Den Internationalen Frauentag nahm die Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN NRW zum Anlass,
über die Potenziale des Fernsehens für die Berufsorientierung von Mädchen und jungen Frauen zu diskutieren.
Die Fachveranstaltung hatte zum Ziel, den Einfluss vom Fernsehen – insbesondere fiktionaler Formate – auf das nach wie vor teilweise eingeschränkte Berufswahlspektrum von Mädchen zu hinterfragen und mit Experten aus dem Bereich Berufswahlorientierung, Programmverantwortlichen, Fernsehkritikern und Medienwissenschaftlern über innovative Lösungsansätze zur Förderung der Berufsorientierung im Fernsehen zu diskutieren. Den Fokus der Auseinandersetzung bildeten u. a. Themenbereiche "stereotype, weibliche Rollenmuster" und "Vorbildfunktion von TV-Protagonistinnen".
Das Veranstaltungsprogramm gliederte sich in den Vortragsteil, der u. a. von Barbara Steffens, frauenpolitische Sprecherin, GRÜNE im Landtag NRW, Ulrike Schultz Didaktikerin und Projektleiterin VINGS an der FernUniversität in Hagen, und Michael Mangold, Institutsleiter am ZKM in Kalrsruhe, bestritten wurde. Abschließend fand eine Diskussionsrunde mit der WDR-Intentantin Monika Piel, der Vorsitzenden des deutschen Fernsehpreises Klaudia Wick, der Leiterin der Femtec Dr. Marion Esch und Dr.-Ing. Kira Stein, Vorstand dib und Kompetenzzentrum Bielefeld, statt.
Im Rahmen der Fachveranstaltung hielt der Leiter des Instituts für Medien, Bildung und Wirtschaft am ZKM, Michael Mangold, einen Vortrag zum Thema Die Berufswelt im Fernsehen. Veranstaltungsflyer (pdf)
Die Dokumentation der Fachveranstaltung kann unter www.gruene.landtag.nrw.de/cms/default/dokbin/243/243427.frauen_macht_fernsehen.pdf/ heruntergeladen werden.
::Weitere Informationen:: www.gruene.landtag.nrw.de
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::BUNDESINITIATIVE INTEGRATION UND FERNSEHEN::
mehr...
www.bundesinitiative.org
::Hintergrund:: Auf der Grundlage einer vom Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg über ESF-Mittel geförderten Projektarbeit wurden in den letzten Jahren am ZKM|Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft die Nutzungsmöglichkeiten des Fernsehens, insbesondere des Unterhaltungsfernsehens, für Bildungszwecke erforscht. Dabei richtet sich die Projektarbeit in erster Linie auf die Vermittlung der den eigentlichen Bildungsaktivitäten zugrunde liegenden Wertvorstellungen und biografischen Orientierungen. Bei bisherigen arbeitsmarkt- und bildungspolitischen Maßnahmen wurde stillschweigend die Bildungsbereitschaft der Zielgruppen vorausgesetzt und an die Eigenverantwortung appelliert bzw. Sanktionen angedroht. Ein Appell an die Eigenverantwortung kann jedoch erst erfolgen, wenn die entsprechenden wertbezogenen Voraussetzungen vorliegen. Die Generierung von diesen Voraussetzungen bei den so genannten "bildungsfernen" Personengruppen ist eine der zentralen Aufgaben zugunsten einer Realisierung des "lebenslangen Lernens" und der "Wissensgesellschaft". Die negativen Wirkungen von bestimmten Fernsehformaten auf deren Zuschauer wurden bereits vielfach untersucht. Aus unserer Sicht gilt es jedoch die Wirkungen, z.B. von Soap Operas, intelligent zugunsten neuer Formen der Bildungsvermittlung bzw. der relevanten Handlungsorientierungen insbesondere für die Integration von Migranten zu nutzen. Da gegenwärtig im europäischen Raum praktisch keine vergleichbaren medienorientierten Konzepte zur gezielten Vermittlung von Bildungsvoraussetzungen existieren, ist die Projektarbeit des Instituts auch von internationaler Bedeutung. Die bislang erzielten Ergebnisse veranschaulichen, dass in einer intelligenten Verknüpfung von Unterhaltung und der Vermittlung von relevanten Inhalten erfolgversprechende Perspektiven des öffentlich-rechtlichen, aber auch des privatwirtschaftlichen Fernsehens liegen.
Vor dem Hintergrund der oben genannten wissenschaftlichen und teilweise bereits praktisch umgesetzten Arbeit (z.B. Beratung bei der Fernsehserie "Deutsch Klasse" von BR-alpha) entstand die Idee der BUNDESINITIATIVE INTEGRATION UND FERNSEHEN (BIF). Die BIF stellt eine bundesweite Plattform dar, die erstmals eine Zusammenarbeit zwischen Akteuren aus Film und Fernsehen, kulturschaffenden Migranten und Vertretern der Forschung realisieren und insbesondere für das Unterhaltungsfernsehen neue Impulse vermitteln soll. Dabei geht es u.a. um jene, im oben genannten Sinne, neue Formen der Verknüpfung von Bildung und Unterhaltungsfernsehen sowie A ktivitäten zur Entgegnung von Stereotypen. Die gegenwärtig noch immer häufig anzutreffende Stereotypisierung von Migranten in Unterhaltungsformaten verhindert eine positive Identifikation der Migranten mit den medialen Darstellungen und wirkt sich insgesamt kontraproduktiv auf die intendierte Integration aus. So besteht eine wichtige Aufgabe der Bundesinitiative darin, der Perpetuierung von Stereotypen in den Medien, insbesondere im Fernsehen, entgegenzuwirken.
Die BIF wurde im Rahmen der Fachveranstaltung MEDIEN - BILDUNG - INTEGRATION am 15. Juli 2005 am ZKM gegründet und steht seit Anfang 2007 unter der Schirmherrschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Professor Dr. Maria Böhmer. Mehr über das Projekt und dessen Entwicklung...
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::WISSENSCHAFTSJAHR 2007 – JAHR DER GEISTESWISSENSCHAFTEN::
2007 standen erstmals die Geisteswissenschaften im Mittelpunkt eines Wissenschaftsjahres. Nach sieben Jahren,
die sich den Naturwissenschaften widmeten, wurden nun die Vielfalt und Bedeutung der geisteswissenschaftlichen
Fächer, Themen und Methoden in die Öffentlichkeit gerückt. Die Geisteswissenschaften definieren sich mit und
über Sprache. Damit symbolisieren sie das zentrale Motto des Wissenschaftsjahres 2007: "Die
Geisteswissenschaften. ABC der Menschheit". (Quelle: www.abc-der-menschheit.de)
::Städtepartnerschaften:: Auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Deutschen Städtetages wurden im Jahr 2007 erstmals auch die bundesdeutschen Städte in ihrer Funktion als eigenständige Partner in das Wissenschaftsjahr einbezogen. Das Ziel dieser Initiative bestand darin, die Städte langfristig als exponierte Partner und Akteure der Wissenschaftsjahre zu etablieren und dabei die spezifische Bürgernähe und Vermittlungsfunktion zu nutzen, die den Städten als Träger ortsansässiger Kultur, Geschichte und Forschung innewohnt. Für das Jahr der Geisteswissenschaften hatte das BMBF fünf zentrale ideengeschichtliche Themen und die hierfür maßgeblichen Städte ausgewählt, die unter dem Dach einer thematischen Partnerschaft unterstützt wurden: Die Straße der Demokratie, Der Traum vom Fliegen, Die Freiheit der Religion und Die Pfade der Phänomenologie und Lebendige Aufklärung – Lebendige Klassik.
Auch im Jahr 2007 war das ZKM | Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft in das Wissenschaftsjahr involviert. Vanessa Diemand und Christina Lindner, die als wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen am Institut tätig sind, beteiligten sich an der konzeptionellen Ausarbeitung der Themenschwerpunkte für die Städtepartnerschaften und koordinierten im Auftrag des Bundesministeriums und des Deutschen Städtetages die Aktivitäten der beteiligten Städte.
::Weitere Informationen::
http://www.staedte-im-wissenschaftsjahr.de/2007/
www.abc-der-menschheit.de
www.bmbf.de
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::MAI-Tagung 2007: museums and the internet::
Tagung am ZKM, 10.-11. Mai 2007 mehr...
Am 10. und 11. Mai 2007 fand am ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe die renommierte MAI-Tagung: museums and the internet statt. Im Rahmen des Projektes kooperierte das ZKM mit dem Rheinischen Archiv- und Museumsamt, Fortbildungszentrum Abtei Brauweiler.
Auch in diesem Jahr widmete sich die inzwischen zum sechsten Mal ausgetragene MAI-Tagung den innovativen Entwicklungen im Bereich internetbasierter Museumspräsentationen und –dienste, stellte aktuelle Informationen über museale Internetprojekte aus dem In- und Ausland vor. Im Fokus der MAI-Tagung 2007 standen sechs Themenforen: Digital Storytelling, Kunst-Schule-Flash, Web 2.0, Short Cuts Web 2.0, become mobile – go outside und Short Cuts EU-Angelegenheiten / Kulturelles Erbe mit über zwanzig Vorträgen und Präsentationen. Mehr über die Tagung...
Im Auftrag des ZKM übernahm das Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft die Mitarbeit an dem Konzept sowie maßgeblich die Organisation der diesjährigen Veranstaltung. Im Rahmen des ersten Themenforums Digital Storytelling am 10. Mai hielt der Leiter des ZKM | Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft, Michael Mangold, gemeinsam mit der Dozentin an der Goethe-Universität Frankfurt/Main, Julie Woletz,
einen Vortrag zum Thema Digital Storytelling im Kontext von Museen. Im Beitrag wurde anhand ausgewählter Beispiele erörtert, wie neueste Technologie zum interaktiven Geschichtenerzählen erfolgreich für die Sammlungspräsentation im Museum und im Web genutzt wird. Ausgehend von praktischen Beispielen wurde anschließend diskutiert, inwiefern auch Medien einer Alltagskultur im musealen Kontext genutzt werden können und welche Vor- und Nachteile sich daraus ergeben. Im Vortrag wurden zudem Bezüge zur in Vorbereitung befindlichen Ausstellung des ZKM unter dem Titel Century of the Consumer aufgezeigt, die die Thematik des "Digital Storytelling" in einen weiteren Zusammenhang stellt.
::Weitere Informationen::
www.mai-tagung.de
http://on1.zkm.de/zkm/MAI_Tagung
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::COMPUTERVERMITTELTE KOMMUNIKATION ALS INNOVATION::
Tagung, Fr-Sa 03.–04. November 2006, ZKM_Vortragssaal mehr...
Im Jahr 1996 fand die konstituierende Sitzung der DGPuK-Fachgruppe
Computervermittelte Kommunikation (CvK) statt. Ihr zehnjähriges
Bestehen nahm die Fachgruppe zum Anlass, in Kooperation mit dem Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft
des ZKM, neben der Diskussion aktueller Forschungsbeiträge auch einen Rückblick auf die Geschichte der CvK
sowie einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen zu ermöglichen.
Computervermittelte Kommunikation umfasst alle Formen der interpersonalen, gruppenbezogenen und öffentlichen Kommunikation, die offline oder online über Computer(netze) und digitale Endgeräte erfolgt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Informations- und Kommunikationsprozessen im Internet. Übergreifendes Thema in der CvK-Forschung ist die Analyse wirtschaftlicher, technischer und sozialer Konvergenzprozesse, die durch die Digitalisierung von Kommunikation und neue Social Software Anwendungen vorangetrieben wird. Hier stehen nicht nur die Chancen und Potenziale der Vernetzung, Mobilität und Virtualisierung im Vordergrund, sondern auch Herausforderungen bezüglich einer Fragmentierung der Öffentlichkeit, Konzentration der Anbieter und neuen Formen der Informationsfilterung oder -selektion.
Themenschwerpunkte der Fachtagung: Innovationen und Medienentwicklung, soziale Vernetzung (politische und kulturelle Aspekte der CvK) und die Methoden der CvK-Forschung.
Referenten: Dr. Michael Friedewald (Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI), Abteilung Neue Technologien), Daryl Lindsey (Ressortleiter Spiegel International), Michael Mangold (ZKM | Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft), Margit Rosen (DFG-Graduiertenkolleg Bild, Körper, Medium), Prof. Dr. Gerd Vowe (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf).
Im Anschluss an die DGPuK-Tagung erschien im Herbst 2007 beim VS Verlag für Sozialwissenschaften der Themenband
"DIE DIGITALE HERAUSFORDERUNG. Zehn Jahre Forschung zur computervermittelten Kommunikation",
herausgegeben von Simone Kimpeler, Michael Mangold und Wolfgang Schweiger.
Mehr ...
::Weitere Informationen und Kontakt::
openpr.de: Pressemiteilung
www.dgpuk.de | Call for Papers (pdf)
Dr. Simone Kimpeler | Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI
E-Mail:simone.kimpeler@isi.fraunhofer.de | Tel.: 0721.6809.318 | Fax: 0721.6809.176
Vanessa Diemand | Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft am ZKM
E-Mail: diemand@zkm.de | Tel.: 0721.8100.1032 | Fax: 0721.81100.1039
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::WEBLOGS, PODCASTING & VIDEOJOURNALISMUS::
Neue Medien zwischen demokratischen und ökonomischen Potenzialen, Tagungsband hrsg. von Vanessa DIEMAND, Michael MANGOLD, Peter WEIBEL mehr...
Der Tagungsband WEBLOGS, PODCASTING UND VIDEOJOURNALISMUS - Neue Medien zwischen demokratischen und ökonomischen Potentialen wurde
im Herbst 2006 in der Schriftenreihe Telepolis beim Heise Verlag herausgegeben. Der Band erschien im Anschluss an die
gleichnamige Tagung, die mit der Unterstützung der Fritz Thyssen Stiftung vom ZKM | Institut für Medien, Bildung und
Wirtschaft ins Leben gerufen wurde.
ISBN: 3936931410, 224 Seiten (broschiert), 18 €
::Zum Inhalt:: Die zunehmende Verbreitung von Weblogs, Podcasting und Videojournalismus revitalisiert Erwartungen, die bereits in den 1990er Jahren mit dem Internet verbunden waren: Führt die Nutzung jener Technologien zu mehr Demokratie, neuen Formen des Journalismus, neuen wirtschaftlichen Impulsen?
Der vorliegende Band untersucht abseits von Euphorie und Kulturpessimismus die demokratischen und ökonomischen Potenziale der neuen Kommunikationsformate. Dies wird aufgrund der perspektivischen Vielseitigkeit der Beiträge realisiert: Sowohl private Anwender als auch Akteure aus der Wirtschaft stellen ihren Umgang mit den aktuellen Medientechnologien dar - der Blickwinkel der Praxis wird schließlich durch wissenschaftliche Beiträge aus der interdisziplinären Forschung erweitert. Mehr über die Veröffentlichung...
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::WISSENSCHAFTSJAHR 2006 - INFORMATIKJAHR::
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgerichtete Wissenschaftsjahr 2006 widmet sich ganz der Informatik und ihren facettenreichen Anwendungen. Die Informatik durchdringt nahezu alle Bereiche unseres Lebens - sie steuert, lenkt, reguliert und misst gerade dort, wo sie keiner vermutet oder sieht. Sie ist das Herz der modernen Informationsgesellschaft. Das Informatikjahr möchte Interesse und Neugier für die digitale Entwicklung unserer Gesellschaft wecken: Wie stark greift Informatik in unser privates Leben ein? Welche digitalen Visionen und Spannungsfelder entwickelt sie? Welche steuernden Funktionen übernimmt Informatik heute und zukünftig?
Das Verbundprojekt KunstComputerWerke, das als Kooperation zwischen dem ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe und dem MARS-Exploratory Media Lab des Fraunhofer-Instituts für Medienkommunikation durchgeführt wird, zählt zu den Höhepunkten des Informatikjahres. Die Veranstaltung findet vom 12.-21. Mai 2006 am ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie statt.
KunstComputerWerke - setzt sich im Kern aus der Verleihung des Preises >digital sparks< der Internetplattform netzspannung.org sowie der Ausstellung KunstComputerWerke zusammen, die im Mai 2006 im ZKM zu sehen sein wird. >digital sparks< zeichnet herausragende studentische Medienprojekte in den Bereichen Medienkunst, Mediengestaltung, Medieninformatik und mediale Architektur aus.
Neben den >digital-sparks<-Preisträgern zeigt die Ausstellung aktuelle Positionen aus Medienkunst und Wissenschaft. Ergänzt wird KunstComputerWerke durch ein breit gefächertes Abendprogramm, das aktuelle Perspektiven diskutiert, Entwicklungen beleuchtet und Standpunkte entwickelt.
::Weitere Informationen::
www.informatikjahr-karlsruhe.de
Bundesministerium für Bildung und Forschung
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::KunstComputerWerke::
Ausstellung: 12.-21. Mai 2006 mehr...
Im Rahmen des Informatikjahres präsentierte das ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe vom 12. bis 21. Mai 2006 das Ausstellungsprojekt KunstComputerWerke. Als eines der Leitprojekte des Wissenschaftsjahres 2006 machte es sich zum Ziel, Informatik als Medium und Gestaltungsmittel der computerbasierten Medienkunst ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken. Damit fungierte das ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Gestaltung als Gastgeber für die wichtigste Veranstaltung im Kontext von Kunst und Informatik im Wissenschaftsjahr 2006. Mehr...
::Weitere Informationen::
Ausstellung und Rahmenprogramm | netzspannung.org
Hochschulwettbewerb >digital sparks 06< TASTBAR HÖRBAR SICHTBAR
MARS-Exploratory Media Lab des Fraunhofer-IMK | eCulture Factory
ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe | MedienKunstNetz
::Kontakt::
Christina Lindner | Institut für Medien und Wirtschaft am ZKM
E-Mail: lindner@zkm.de | Tel.: 0721.8100.1031 | Fax: 0721.8100.1039
Monika Fleischmann | Fraunhofer-Institut für Medienkommunikation IMK
E-Mail: digital-sparks06@netzspannung.org | Tel.: 02241.14.3450
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WEBLOGS, PODCASTING & VIDEOJOURNALISMUS::
Neue Medien zwischen demokratischen und ökonomischen Potentialen mehr...
Tagung des ZKM|Institut für Medien und Wirtschaft mit Unterstützung der Fritz Thyssen Stiftung, am 23. - 24. September 2005
::Hintergrund:: Verheißt die aktuelle medientechnologische Entwicklung den Idealen einer demokratischen Öffentlichkeit neue
Chancen zu ihrer Entfaltung? Drei neue Kommunikationsformen - Weblogs, Podcasting und Videojournalismus - revitalisieren Erwartungen,
die bereits in den neunziger Jahren mit dem Internet und den viel zitierten "Datenautobahnen" verknüpft waren.
Erwartungen, die eine scheinbare Öffnung verschiedener Kommunikationsfelder zugunsten einer breiten Bürgerbeteiligung
betreffen, sind jedoch damals ebenso wie heute mit Vorsicht zu genießen. Aktuelle Kommunikationstechnologien und ihre
Einsatzmöglichkeiten wandeln sich derart rasant, dass eine Analyse derselben ihnen nur im Austausch mit den eigentlichen
Nutzern gerecht werden kann. Ziel der von der Fritz Thyssen Stiftung unterstützten Tagung ist es deshalb, nicht nur die
Technik und Entwicklung neuer Kommunikationskanäle zu erläutern, sondern vor allem die Vorgehensweise, Motive und
Ziele ihrer Betreiber vorzustellen. Im Anschluss daran ist es möglich, mit Hilfe von interdisziplinären Forschungsvertretern,
die aktuelle Kommunikationsproduktion in ihrer Wechselwirkung mit demokratischen und ökonomischen Potentialen zu analysieren.
Mehr über die Tagung ...
Tagungsdokumentation / Audiobeiträge
Downloadbereich
::Kontakt::
Vanessa Diemand
E-Mail: diemand@zkm.de | Tel.: 0721.8100.1032 | Fax: 0721.8100.1039
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::Günter Verheugen im ZKM::
Vortragsveranstaltung, ZKM-Medientheater, 14. März 2006, ab 19:30 Uhr mehr...
Die TechnologieRegion Karlsruhe steht für Innovationskraft, Wettbewerbsfähigkeit und für die europäische Idee. Karlsruhe kann zu Recht als "dynamische Region in einem dynamischen Europa" bezeichnet werden.
Am 14. März 2006 war Günter Verheugen, der Vizepräsident der Europäischen Kommission, zu Gast im ZKM|Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe. Als Kommissar für Industrie- und Unternehmenspolitik setzt sich Günter Verheugen für die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit, für mehr Wachstum und Beschäftigung in der Europäischen Union ein. Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung des ZKM|Institut für Medien und Wirtschaft sprach Günter Verheugen in seinem Vortrag Dynamische Region - dynamisches Europa. Die Zukunft von Innovation und Arbeit über diese Aufgaben. In der anschließenden Podiumsdiskussion beantwortete Verheugen die Fragen der Journalisten und des Publikums.
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Podiumsdiskussion: |
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::51:49 - Alle Macht geht vom Volke aus::
Austellungsprojekt des ZKM | Institut für Medien und Wirtschaft unter Projektleitung von Chistina Lindner und der Stadt Karlsruhe mehr...
04.06.-14.08.2005, ZKM, LH 7, Museumsbalkon, Musikbalkon und Medialounge
"Damit, dass jeder nach seinem Gewissen handelt, hört weder das Chaos noch das Elend auf, welches daraus hervorgeht. Die formale Anweisung, mit sich selbst im reinen zu bleiben, einen widerspruchslosen Willen zu haben, bildet keine Richtschnur, welche den Grund der moralischen Unruhe beheben könnte. Gibt es auch nur eine Schandtat, die nicht schon einmal mit gutem Wissen begangen worden wäre?" (Max Horkheimer)
Die grundlegende Konzeption des Projektes 51:49 - Alle Macht geht vom Volke aus besteht im berechtigten Zweifel an der plebiszitären Entscheidung als Mittel der Wahl: inwieweit lassen sich die häufig inakzeptablen Konsequenzen und Ergebnisse direkter Entscheidungsmechanismen mit der populären Forderungen nach stärkerer Einbindung der Bürger vereinen? Mehr über die Ausstellung...
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Exponate der Ausstellung
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Quantenspiegel (2005)
Florian Grond, Lasse Scherffig, Hans H. Diebner

Zentral Kommando Meinungsmassaker
Jan Minar, Malte Paetsch, Thomas Pasiek, Per Sterner, David Theis, Martin Walser

WortNapping
Oliver Karl Boeg
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::WORKSHOPREIHE: MEDIEN UND HANDLUNGSDISPOSITION::
Die interdisziplinäre Workshopreihe führt Wissenschaftler und Experten aus der Praxis zusammen, um Aktuelles rund um das Themenspektrum Medien und Handlungsdisposition zu diskutieren. Den Hintergrund der Workshops bildet eine in den letzten Jahren am Institut für Medien und Wirtschaft etablierte Forschungslinie: Die Generierung von Handlungsstrukturen - vor allem von bildungsrelevanten Handlungsdispositionen - durch das Medium Fernsehen.
::Medien und Handlungsdisposition::22.02.2005::
Der erste Workshop der Reihe Medien und Handlungsdisposition galt dem Themenkomplex Medienkompetenz, Integration und Identitätsbildung. Priv.-Doz. Dr. Yvonne Bernart stellte in ihrem Vortrag Medienkompetenz, Identität und Integration von Migrantenjugendlichen die Ergebnisse der im Juli 2003 in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe durchgeführten Pilotstudie (Befragungen in fünf Grund- und Hauptschulen in Baden-Württemberg) vor. Die zentralen Forschungsfragen zur Thematik der Migrantenjugendlichen, Neuen Medien, ethnischen Freundschaftsbeziehungen und Sprachverhalten unterzog sie einem Vergleich mit Forschungsergebnissen aus anderen empirischen Untersuchungen zu interethnischen Freundschaften (u.a. Strobl/Kühnel 2000, die Shellstudie "Jugend 2000" und Reinders 2002). Im zweiten Vortrag Deutsch-russische Fremdbilder präsentierte Nicole Späth (Universität Lüneburg, Fachbereich Kulturwissenschaften) Ergebnisse teilstandardisierter Interviews mit deutschen und russischen Austauschstudierenden. Ziel der Befragung war die Analyse der Einflussfaktoren auf das Bild von Deutschen bzw. Russen bei Studierenden vor und nach dem Austausch.
::Schattenwirtschaft und Neue Medien::25.05.2005::
Der Workshop zum Thema Schattenwirtschaft und Neue Medien thematisierte die in der Öffentlichkeit unter dem Begriff "Schwarzarbeit" subsummierten Tätigkeiten. Das Volumen der Schattenwirtschaft in Deutschland wird für das Jahr 2004 auf rund 364 Mrd. Euro geschätzt und beinhaltet nicht nur eine im engen Sinne ökonomische, sondern auch eine gesamtgesellschaftliche Problematik.
Am Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung Tübingen (IAW) wurden zum Thema Schattenwirtschaft in den zurückliegenden Jahren maßgebliche Forschungen betrieben. Ausgangspunkt einer aktuellen Untersuchung des IAW im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen bildete die Überlegung, dass die Steuermoral und deren Untersuchung einen Eigenwert für die Erklärung von Steuerhinterziehung haben können. Im Mittelpunkt des Gutachtens stand der Versuch, die Steuermoral auch im internationalen Vergleich zu messen und zu erklären. Einer der Autoren des Gutachtens, der Geschäftsführer des IAW, Dipl.-Ökonom Dr. Harald Strotmann, stellte hierzu im Rahmen seines Vortrags Steuermoral im internationalen Vergleich. Eine empirische Analyse auf der Grundlage des World Values Survey die wesentlichen Ergebnisse vor.
Durch die technologischen Entwicklungen im Bereich der Neuen Medien werden die Aktivitäten in der Schattenwirtschaft teilweise erheblich begünstigt, zugleich zeichnen sich jedoch auch Möglichkeiten einer Entgegnung durch die Neuen Medien ab. Diese Aspekte der Schattenwirtschaft im Kontext der Neuen Medien wurden von dem Kämmerer der Stadt Karlsruhe, Dipl.-Volksw. Uwe Hochmuth M.A., in seinem Vortrag Öffnung neuer Bereiche der Schattenwirtschaft durch die Nutzung der Neuen Medien vorgestellt.
::Medien und Kriminalprävention::24.06.2005::
Der Workshop richtete sich insbesondere an Vertreter aus Justiz, Medien, Psychologie und Soziologie. Ausgangspunkt bildete der in der Öffentlichkeit verbreitete Eindruck eines mangelnden Normenbewusstseins bei Kindern und Jugendlichen - vor allem die Zunahme von abweichendem Verhalten unter Heranwachsenden.
Bei der Suche nach den Ursachen hierfür wird gerne pauschalisierend auf negative Wirkungen des Medienkonsums verwiesen. Selten wird hingegen der mögliche positive bzw. präventive Einfluss der Medien, insbesondere des Fernsehens, thematisiert. Dieser bislang vernachlässigte Aspekt sowie der Zusammenhang von medialer und realer Gewalt standen im Rahmen der Veranstaltung zur Diskussion.
Einen weiteren Schwerpunkt der Fachveranstaltung bildete die Auseinandersetzung mit aktuellen
Fernsehproduktionen um aufzuzeigen,
wie Jugenddelinquenz im Bereich des Unterhaltungsfernsehens dargestellt wird und welche
Möglichkeiten fiktionale Formate für die Prävention bieten.
An dem Workshop haben teilgenommen:
- Michael Mangold, ZKM|Institut für Medien und Wirtschaft
- Dr. Axel Boetticher, Richter am Bundesgerichtshof (1. Strafsenat)
- Ulrich Hebenstreit, Richter am Bundesgerichtshof (1. Strafsenat)
- PD Dr. Dieter Hermann, Universität Heidelberg | Institut für Kriminologie
- Matthias Kleimann, Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.
- Mario Giordano, Dreh- und Kinderbuchautor (u.a. "Krimi.de" KI.KA 2005, "Das Experiment" 2001).
- Vanessa Diemand, ZKM|Institut für Medien und Wirtschaft
- Christina Lindner, ZKM|Institut für Medien und Wirtschaft
Programm und Dokumentation der Veranstaltung (pdf)
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::Neue Medien im Alltag und am Arbeitsplatz::
Projekttitel: Informelles Lernen im Kontext der neuen Medien mehr...
(Kompetenzförderliche Perspektiven des Lernens im Netz und mit Multimedia: Analyse zu kompetenzförderlichem Lernen in nicht explizit als Lernsysteme ausgelegten computermediengestützten Arbeitsformen)
In diesem Forschungsprojekt werden zunächst die im alltäglichen Umgang mit den neuen Medien stattfindenden informellen und impliziten Lernprozesse beschrieben und genauer charakterisiert. Dies dient als Ausgangspunkt einer vertiefenden Analyse impliziter Lernprozesse und alltäglicher Kompetenzentwicklungsmuster, bei der auch die relevanten neueren Forschungen bezüglich der kognitiven und affektiv-motivationalen Lernkonstitution des Menschen in disziplinenübergreifender Perspektive zusammengefasst werden. Implizites Lernen und besonders die Erarbeitung einer klaren und wissenschaftlich adäquaten Konzeption intellektueller und perzeptiv-motorischer Fertigkeiten erweist sich hier als thematischer Fokus einer Vielzahl verschiedener Forschungsarbeiten.
Die Frage nach der Natur menschlicher Skills vereint so unterschiedliche Forschungsrichtungen wie die der neueren künstlichen Intelligenz, der analytischen Philosophie, der kognitiven Psychologie, der Motivationspsychologie und der neueren Ansätze der Erfassung menschlicher Intelligenz. Auf der Grundlage dieser Analysen lassen sich in einem weiteren Projektabschnitt einige innovative Charakteristika zukünftiger lernprozessfördernder Arbeitsplatzgestaltung, IT- zentrierter Weiterbildungskonzeptionen und des Designs von virtuellen Lernumgebungen und Lernsoftware ermitteln.
Auftraggeber: Arbeitsgemeinschaft Betrieblicher Weiterbildungsforschung e.V. (Projektträger des BMBF)
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::Neue Medien als innovative Bildungsinstrumente::
Projekttitel: Einsatz neuer Medien zur Verbesserung der Bildungs- und Ausbildungsfähigkeit für türkische Jugendliche in Baden-Württemberg. mehr...
Vor dem Hintergrund der problematischen Bildungsbeteiligung und entsprechend geringen Arbeitsmarktchancen von Teilen der bundesdeutschen Bevölkerung werden in diesem
Pilotprojekt neue Wege der Bildungsvermittlung ermittelt und erprobt. Dabei werden zuerst die Vorausetzungen von Bildung im allgemeinsten Sinne analysiert, wie die den verschiedenen
Bildungsbestrebungen zugrundeliegenden Wertorientierungen, tradierte Handlungsmuster und wesentliche Rahmenbedingungen des deutschen Bildungssystems.
Bei sozial, kulturell und wirtschaftlich integrierten Personengruppen werden die bildungsbezogenen Wertorientierungen bereits bei der Primärsozialisation vermittelt. Bei anderen,
allgemein als "bildungsfern" bezeichneten Gruppen, müssen diese Voraussetzungen erst geschaffen werden, wenn eine Bildungstätigkeit zunächst in Gang gebracht und
anschließend dauerhaft verankert werden soll.
Die Untersuchung und innovative Konzeption von Bildungsvermittlung wird hier exemplarisch im Hinblick auf die Gruppe der türkischen Jugendlichen in Deutschland durchgeführt und entwickelt. Diese Personengruppe ist hinsichtlich ihrer Arbeitsmarktintegration besonders problematisch. Bei einer auch zukünftig nur sehr unbefriedigend verlaufenden Integration drohen Subkulturbildung, soziale Verelendung, die Beeinträchtigungen des sozialen Friedens, und damit verbunden, hohe Belastungen der öffentlichen Haushalte. Eine möglichst frühe und präventiv wirkende Integration in das bundesdeutsche Bildungssystem wäre daher außerordentlich wichtig.
Um alternative Wege der Bildungsvermittlung greifbar zu machen wird in diesem Projekt die Analyse der wirtschaftlichen und sozialen Lage von türkischen Migranten um eine Untersuchung ihrer Mediennutzungsprofile ergänzt. Hier zeigt sich, dass Unterhaltungsserien, insbesondere der "Soap Opera", eine besondere Stellung zukommt. Sie bindet einerseits dauerhaft ein breites Publikum der relevanten Altersgruppen und ist, wie die internationalen Erfahrungen bezüglich dieses Genres und seiner Eignung als informelles Bildungs- und Wertvermittlungsinstrument zeigen, ein äußerst geeignetes Medium zur Vermittlung von Wertvorstellungen, Rollenvorgaben und Verhaltensmustern. Vor diesem Hintergrund werden im Projektverlauf auch innovative Möglichkeiten zur Verbindung von bildungsförderlichen Inhalten mit einem äußerst unterhaltsamen Format im Austausch mit Fernsehschaffenden und Praktikern des Genres genauer untersucht.
Das Projekt ist nach unserer Kenntnis eines der ganz wenigen internationalen Versuche, ein breites mediales Bildungsvorhaben im Rahmen der Integration von Zuwanderern und bildungsfernen Gruppen langfristig zu etablieren. Experten von europäischen Fernsehsendern, die im Dezember 2001 im Rahmen des Basel-Karlsruhe-Filmfestivals im ZKM erreicht werden konnten, sprechen diesem Vorhaben eine große Bedeutung zu. Mit dem Ziel der Entwicklung eines entsprechenden Formates und einer Filmproduktion erfolgt daher in der Projektbearbeitungszeit auch eine enge Zusammenarbeit mit dem SWR, dem Bayrischen Rundfunk und mit den Produktionsfirmen Maran und Bavaria.
Auftraggeber: Sozialministerium Baden-Württemberg
::Mediengestützte Informationssysteme für die Wirtschaft:: Das Pilotprojekt zum Tax-Calculator wurde fertiggestellt.
Auftraggeber: Wirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalen
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Letzte Änderung am: 10. August 2010

