

Termine | News
::Planspiel Energie präsentiert sich im Social Web::
 |
19.07.2010 Seit kurzem ist das "Planspiel Energie" über die offizielle Projektseite www.staedte-im-wissenschaftsjahr hinaus auch mit einem Facebook und Twitter Account online präsent. Mit seinem Auftritt im Social Web verfolgt das Projektbüro das Ziel, den Planspielteilnehmern eine weitere Plattform zur Präsentation und aktuellen Stellungnahme weit über das offizielle Teamportrait und Forschungstagebuch hinaus anzubieten. Wie auch eine hohe Informationsdichte bezüglich der Städte-spezifischen Projekte zu gewährleisten. |
Mit Facebook verbindet das Projektbüro zugleich konkret die Hoffnung zu einer interaktiven, netzbasierten Planspielgemeinschaft beizutragen. Via Twitter möchte das Projektbüro zudem die Möglichkeit wahrnehmen, seine Projektpartner und andere Interessierte gezielt über Neuigkeiten innerhalb des Planspielverlaufs in Kenntnis zu setzen.
Mit der Erweiterung seines Online-Spektrums hofft das Projektbüro "Städte im Wissenschaftsjahr 2010" sein Informationsangebot zu erweitern und mit Hilfe flacher Strukturen zu einem regen Austausch unter den Projektteilnehmern beizutragen.
::Wirtschaftsministerium fördert Ausbildungskampagne im türk. Fernsehen::
Wirtschaftsminister Ernst Pfister und ZKM-Vorstand Prof. Peter Weibel stellen erweiterte Medienkampagne mit Kurzfilmen vor, um türkische Betriebe für Berufsausbildung zu gewinnen.
Karlsruhe / Stuttgart, 14.07.2010. Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Ernst Pfister will türkische Betriebe in Deutschland über eine Medienkampagne mit Kurzfilmen im türkischen Fernsehen verstärkt für eine berufliche Ausbildung gewinnen. „Von den rund 13.000 türkischen Betrieben in Baden-Württemberg bilden nur knapp 2.000 aus. Die bisherige Ausbildungsquote bei türkischen Betrieben liegt damit nur halb so hoch wie die Durchschnittsquote aller Betriebe. Vielen türkischen Betriebsinhabern ist die Möglichkeit auszubilden offenbar nicht hinreichend bekannt“, erläuterte Minister Pfister heute im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karls-ruhe, wo er gemeinsam mit Prof. Peter Weibel, Vorstand des ZKM, das Projekt der Öffentlichkeit vorstellte.
Nach den Worten Pfisters liege hier noch ein Potenzial, von dem insbesondere jugendliche Ausbildungssuchende mit Migrationshintergrund profitieren könnten. Mit Filmen, in denen erfolgreiche türkische Unternehmerinnen und Unternehmer über ihre Ausbildungsmotivation und -aktivitäten berichten, solle über das türkische Fernsehen die Beteiligung der Unternehmen an der Berufsausbildung gesteigert werden.
weiterlesen...
Bereits am 1. Juli begann ATV, einer der größten türkischen Sender, die neuen Filme zu den besten Sendezeiten auszustrahlen. Mit dem bundesweit einzigartigen Projekt wird angeknüpft an ein Vorgängerprojekt aus dem Jahr 2009, in dem insgesamt 14 Kurzfilme mit türkischstämmigen Fachkräften produziert wurden, um über das deutsche Bildungssystem zu informieren. Auch diese Filme werden von ATV insgesamt über 70 Mal in türkischer Sprache mit deutschen Untertiteln ausgestrahlt.
Die Zuschauer werden im Rahmen der Kampagne über das türkische Fernsehen zum Thema Berufsbildung angesprochen und zu den näheren Erklärungen auf eine zweisprachige Internetseite geführt: www.zkm.de/agacyasikenegilir.
Dazu Prof. Weibel: „Das türkische Fernsehen wird von uns in seiner Bedeutung als zentrales Medium der in Deutschland lebenden Migranten mit türkischem Hintergrund anerkannt und in einem Kommunikationskonzept zugunsten der Verbesserung ihrer Bildungssituation mit den Stärken des Internets verknüpft.“
Außerdem fördert das Wirtschaftsministerium die weitere Verbreitung der bisher produzierten Filme über Veranstaltungen von Wirtschaftsorganisationen, bei türkischen Vereinen und an Schulen, die Evaluation der Wirkung der ausgestrahlten Filme durch Befragung von türkischstämmigen Haushalten, eine Fachveran-staltung am 21. und 22. Oktober 2010 im ZKM in Karlsruhe und die Publikation einer Broschüre sowie den Ausbau des Internetangebots. (www.zkm.de/agacyasikenegilir)
Träger ist jeweils das Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe (ZKM).
Pfister erläuterte: „Hintergrund unserer Bemühungen um die Stärkung der beruflichen Ausbildung von türkischen Betrieben und Auszubildenden ist der drohende Fachkräftemangel“. Aufgrund der zurückgehenden Schülerzahlen - bis 2020 werden knapp 20 Prozent weniger die Schulen verlassen - müsse jeder Jugendliche für eine berufliche Ausbildung oder ein Studium gewonnen werden. Bei Migrantenjugendlichen, die bisher unterdurchschnittlich ausgebildet seien - die Ausbildungsbeteiligungsquote deutscher Jugendliche betrage 67 Prozent, diejenige ausländischer Jugendlicher 48 Prozent - bestünde noch eine besondere Herausforderung, die zugleich auch eine Chance sei.
Die Laufzeit des Projektes ist vom 15.05.2010 bis zum 31.03.2011.
Die Förderung des Wirtschaftsministeriums beträgt rund 128.000 Euro.
Der erste neue Kurzfilm kann auf der Homepage des Wirtschaftsministeriums betrachtet werden unter www.wm.baden-wuerttemberg.de sowie auf der Projektseite www.zkm.de/agacyasikenegilir.
Das neue Fernsehprojekt ergänzt bereits bestehende Bemühungen des Wirt-schaftsministeriums, die Ausbildungsquote von Migrantenbetrieben zu erhöhen. So werden außerdem in vier Regionen Ausbildungswerber mit eigenem Migrati-onshintergrund gefördert, die gezielt Migrantenbetriebe aufsuchen und über Ausbildungsmöglichkeiten werben und informieren.
Kontakt ZKM | Karlsruhe
presse@zkm.de
Tel: 0721-8100 1220
Fax: 0721-8100 1139
Kontakt
Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg:
Tel: 0711-123 2426/-2236/-2768/-2435
Fax: 0711-123 2460
pressestelle.wm@wm.bwl.de
 |
 |
Die Pressemitteilung können Sie hier downloaden (PDF).
Informationen ausblenden
::Die Zukunft der Energie mitgestalten::
Schülerinnen und Schüler in 38 Städten beteiligen sich am „Planspiel Energie“
Karlsruhe / Berlin, 28.06.2010. Wie sieht die Energieversorgung der Zukunft aus? Wie lässt
sich Energie effizienter nutzen? Sind CO2-neutrale Städte möglich? Unter dem Motto
"Schafft ihr die Energiestadt der Zukunft?" beteiligen sich Schülerinnen und Schüler in 38
Städten beim "Planspiel Energie". Über 2.500 Jugendliche erarbeiten gemeinsam mit
Wissenschaftlern und Experten Zukunftskonzepte für die Energieversorgung ihrer Städte und
städtischen Einrichtungen. Die Planspiele werden zwischen Juni und November 2010
durchgeführt und behandeln verschiedenste Aspekte der Energieversorgung von morgen –
effizientere Energienutzung, Nutzung erneuerbarer Energien aber auch Änderungen des
Energieverhaltens und Energieautonomie. weiterlesen...
Das "Planspiel Energie" in Dresden will den Energiebedarf der Stadt um 20% bis zum Jahre
2020 reduzieren. Schülerinnen und Schüler aus Braunschweig stellen sich die Frage, ob sich
die eigene, denkmalgeschützte Schule bis 2030 in eine Nullenergieschule umwandeln lässt.
Einen "unwiderstehlichen Cocktail aus Einsparungen und nachhaltiger Versorgung als
Wachstumsmodell für die Region" erforscht das Planspiel in Grünheide. In Kiel möchten
Schülerinnen und Schüler mittels GreenIT den Energieverbrauch der Schule senken, und in
Berlin simulieren die Klimaretterinnen und -retter die Energiepolitik eines bedrohten
Inselstaats.
Bundesweit beteiligen sich insgesamt 38 Städte am "Planspiel Energie": Achern, Albstadt-
Ebingen, Ansbach, Berlin, Braunschweig, Burghausen, Castrop-Rauxel, Cuxhaven, Dresden,
Ebhausen, Erfurt, Frankfurt am Main, Geseke, Grünheide, Hoyerswerda, Karlsruhe, Kiel,
Krefeld, Löhne, Ludwigshafen, Marktheidenfeld, Mülheim a. d. Ruhr, Neubrandenburg,
Neustadt a. d. Aisch, Nürnberg, Osnabrück, Pfullingen, Potsdam, Rhauderfehn,
Saarbrücken, Schwerin, Stadtlohn, Teltow, Tribsees, Trier, Ulm, Viersen und Würzburg.
Das „Planspiel Energie“ wird im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2010 – Die Zukunft der Energie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und vom Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM), der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG) in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag und der Robert Bosch Stiftung durchgeführt. Städtische Einrichtungen sowie Bildungs- und Forschungsinstitutionen aus dem gesamten Bundesgebiet konnten sich bis zum 30. April 2010 mit eigenen Planspiel-Konzepten bewerben. Die originellsten Ideen wurden Mitte Mai von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Das Projektbüro „Städte im Wissenschaftsjahr“ begleitet die Planspielteilnehmer ganzjährig und dokumentiert die Planspiele auf der Website www.staedte-im-wissenschaftsjahr.de.
Das Wissenschaftsjahr Energie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit der Initiative Wissenschaft im Dialog und der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren ausgerichtet. Im Mittelpunkt steht die Bedeutung der Energieforschung für die Sicherung einer nachhaltigen Energieversorgung.
Weitere Informationen zum „Planspiel Stadt“ finden Sie unter:
www.staedte-im-wissenschaftsjahr.de.
Informationen zum Wissenschaftsjahr 2010 – Die Zukunft der Energie finden Sie unter
www.zukunft-der-energie.de.
Bei Interesse am „Planspiel Energie“ und den Ansprechpartner in den teilnehmenden Städten wenden Sie sich bitte an:
Anna Hassemer, Projektbüro „Städte im Wissenschaftsjahr“
c/o ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe
Tel.: 0721/8100-1032
E-Mail: hassemer@zkm.de
www.staedte-im-wissenschaftsjahr.de.
Bei Fragen zum Wissenschaftsjahr 2010 – Die Zukunft der Energie wenden Sie sich bitte an:
Redaktionsbüro Wissenschaftsjahr Energie
Ulrike Clarus Wiarda
Tel.: 030/70-01-86-884
ulrike.clarus@zukunft-der-energie.de
Die Pressemitteilung können Sie hier downloaden (PDF).
Informationen ausblenden
::Projektabschluss "Städte im Wissenschaftsjahr 2009"::
Karlsruhe, 21.05.2010. Mit der Evaluation der beiden Projekte "Treffpunkte der Wissenschaft"
und "Forschungsexpedition Stadt" wurde das Vorhaben "Städte im
Wissenschaftsjahr 2009" zum 30. April 2010 abgeschlossen. Gefördert
wurde die in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag durchgeführte
Aktion von der Robert Bosch Stiftung.
Nicht zuletzt ob der hohen Bereitschaft seitens der Befragten zu einer
erneuten Teilnahme im Wissenschaftsjahr 2010 darf das Projekt "Städte im
Wissenschaftsjahr 2009" als voller Erfolg gewertet werden. Eine
Einschätzung, die durch das Wiedersehen mit zahlreichen Teilnehmern des
vergangen Jahres beim "Planspiel Energie" im "Wissenschaftsjahr 2010"
bestätigt wird.
Weitere Informationen zur kompletten Evaluation können Sie unter www.staedte-im-wissenschaftsjahr.de/2009 einsehen.
Eine Übersicht der laufenden Projekte des Instituts finden Sie hier.
ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe
ZKM | Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft
Letzte Änderung am: 12. August 2010

