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Institutsprofil

Das ZKM | Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft widmet sich im Rahmen von Auftragsforschung der wissenschaftlichen Untersuchung wirtschaftlicher und sozialer Phänomene, die im Zusammenhang mit der Nutzung Neuer Medien auftreten sowie der daran anknüpfenden Beratung öffentlicher Institutionen und privater Unternehmen. Dabei sollen die klassischen Trennungen, wie sie sich einerseits zwischen Wissenschaft und Praxis, andererseits durch die Einteilung in Fachdisziplinen darbieten, überschritten werden - zugunsten einer integrierten wissenschaftlichen Arbeit in deren Zentrum die Nutzung der Neuen Medien für Wirtschaft und Gesellschaft stehen. Die Überwindung dieser traditioneller Trennungslinien, wird als Voraussetzung betrachtet, um den Spezifika der Medienentwicklung gerecht zu werden und um die mit ihnen verknüpften sozialen und wirtschaftlichen Chancen ihrer Nutzung zu erschließen sowie den nicht wünschenswerten Entwicklungen möglichst zeitnah zu entgegnen.



Schwerpunkte der Projektarbeit des Instituts:

Das Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft hat in den zurückliegenden Jahren Aufgabenstellungen aus dem Bereich der Wirtschaft, der öffentlichen Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik, der Bildungs- sowie der Sozialpolitik übernommen, mit Hilfe wissenschaftlich und praktisch ausgerichteter Medienprojekte bearbeitet und neue Lösungen entwickelt. So wurde mit den ersten Projekten des Instituts eine bis an den aktuellen Rand reichende und sich stetig fortsetzende Forschungslinie begründet, die sich auf die Entwicklung effizienter und nachhaltiger Lösungen insbesondere für den Bereich der Bildung und mittelbar für den Bereich der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik richtet.



Ein inhaltlicher und methodischer Schwerpunkt der Forschungsarbeit des Instituts bestand in den zurückliegenden Jahren darin, gesellschaftspolitische Potentiale insbesondere im Kontext des Fernsehens und des Internets zu erschließen. Dabei geht es zunächst um die Aufarbeitung unterschiedlicher medialer Entwicklungen und den Austausch mit Wissenschaftlern und Praktikern über diese Befunde - schließlich aber auch um Anwendungsentwicklungen und die Vermittlung der Ergebnisse an eine interessierte Öffentlichkeit, die Wirtschaft, aber auch an Medienvertreter und die Politik. Entsprechend vielgliedrig sind die Ergebnisse der Projektarbeit, die u. a. in öffentliche Veranstaltungen, Lehrveranstaltungen der Universitäten, Fachpublikationen, Workshops, Filmprojekte und auch in traditionelle Gutachten münden.





::Die Entwicklung der Neuen Medien::

Die Rechenleistung von Electronic Numerical Integrator and Computer (ENIAC), dem ersten 'elektronischen Gehirn', wurde 1946 enthusiastisch gefeiert. Heute haben bereits ca. 47 Prozent der bundesdeutschen Haushalte einen Computer und knapp ein Drittel der 12- bis 19-Jährigen geht täglich oder mehrmals in der Woche online. Mit dieser Entwicklung sind weitreichende Veränderungen in nahezu allen Lebensbereichen verbunden.

ENIAC

Quelle: IBM Deutschland GmbH

Der ENIAC wurde während des 2. Weltkrieges für militärische Zwecke entwickelt. Der nun "altertümliche" ENIAC benötigte 140 Quadratmeter Grundfläche. Bis zum Jahre 1955 führte ENIAC mehr Berechnungen durch als die gesamte Menschheit bis 1945.

Die Zielsetzung der Arbeit des ZKM | Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft ist die wissenschaftliche Erforschung wirtschaftlicher und sozialer Phänomene, die im Zusammenhang mit der Nutzung neuer Medien auftreten sowie die daran anknüpfende Beratung öffentlicher Institutionen und privater Unternehmen.





::Medien, Bildung und Wirtschaft am ZKM::

Das ZKM | Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft widmet sich im Rahmen von Auftragsforschung der Untersuchung der durch die verstärkte Nutzung der Neuen Medien in Gang gesetzten wirtschaftlichen und sozialen Prozesse. Die dabei gewonnene Kenntnisse stellen auch eine wichtige Basis für eigene medientechnologische Entwicklungen dar.

Die Einbindung der Wirtschafts- und Sozialforschung in das ZKM ermöglicht es, die Entwicklungstendenzen der Neuen Medien früh zu erkennen und diese Erkenntnisse für unterschiedliche Forschungsdisziplinen sowie für Wirtschaft und Politik fruchtbar zu machen. Die Wirtschafts- und Sozialforschung muss so nicht zu einem späteren Zeitpunkt von Außen an den Gegenstand "herangetragen" werden, wie es bei traditioneller Forschung der Fall ist, sondern ist bereits in der Entstehungsphase mit dem Gegenstand verbunden.

Diese enge Verknüpfung von Wirtschafts- und Sozialforschung mit der Medientechnologie bringt in mehrerer Hinsicht entscheidende Vorteile. So kann die wissenschaftliche Politikberatung die verantwortlichen Akteure frühzeitg und detailliert über relevante Veränderungen in den Neuen Medien informieren. Eventuell notwendige Steuerungsmaßnahmen können auf diese Weise rasch, mit geringem Aufwand und ordnungspolitisch schonend realisiert werden. Für private Unternehmen, Verbände, Öffentlichkeit und auch Politik erschließen sich durch die Integration der Wirtschafts- und Sozialforschung mit aktuellen medientechnologischen Entwicklungen innovative Anwendungsmöglichkeiten der Neuen Medien.

Um diese Ziele erreichen zu können, sind außer einer interdisziplinären und antizipativen Forschungsausrichtung eine enge Wechselbeziehung zwischen wissenschaftlicher Theoriebildung, empirischer Forschung und anwendungsorientierter Beratung erforderlich. Für die praktische Umsetzung dieser Forschung bietet das ZKM mit seinen zahlreichen Kompetenzen in medientechnologischen Schlüsselbereichen eine ideale Arbeitssituation.

Das vor diesem Hintergrund bearbeitete Forschungsprogramm weist ein interdisziplinäres Spektrum mit den folgenden aktuellen Schwerpunkten auf:

Auftraggeber des Instituts sind die Europäische Union, Bundes- und Landesministerien, Kommunen, wissenschaftliche Stiftungen sowie private Unternehmen.



ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe
ZKM | Institut für Medien und Wirtschaft

Letzte Änderung am: 10. August 2010