The Morning Line
Großes abstraktes Gebilde in schwarz
15.09.2013 – 15.09.2013

Zu Beginn der neuen Kunstsaison 2013/2014 wurde mit einem feierlichen Festakt am 15. September 2013 der Klang-Pavillon »The Morning Line« von der Stiftung Thyssen-Bornemisza Art Contemporary (TBA21) dauerhaft dem ZKM übergeben. Nach Standorten in Sevilla und Istanbul stand der Klang-Pavillon zuletzt auf dem Wiener Schwarzenbergplatz und ist seit August dieses Jahres auf dem ZKM_Vorplatz begehbar.

Der Klang-Pavillon besteht aus 46 Lautsprechern und zwölf Subwoofern, die über eine zentrale Kontrolleinheit gesteuert werden. Damit ist »The Morning Line« der Künstler Matthew Ritchie, der Architekten Aranda\Lasch und Arup AGU speziell für Live-Performances im Freien geeignet. Ab Mitte September werden zeitgenössische, elektro-akustische Kompositionen internationaler KünstlerInnen über dem ZKM_Vorplatz hör- und erfahrbar sein.

Die Installation ist ein überdimensionaler, für BesucherInnen zugänglicher Klangkörper. Das einzigartige Soundsystem wurde von Tony Myatt und dem Music Research Centre of York University entworfen. Unter der Leitung von ZKM-Vorstand Peter Weibel sind weitere interdisziplinäre Soundexperimente und Kooperationsprojekte zwischen dem ZKM und der Thyssen-Bornemisza Art Contemporary geplant:

„Die Zukunft von »The Morning Line« liegt nicht nur in der permanenten Aufstellung im öffentlichen Raum sondern in der weiterführenden Bespielung als Ort für avancierte Kompositionen.“
(Francesca Thyssen-Bornemisza, Vorsitzende der TBA21)

Betriebszeiten

Kompositionen über die Installation sind Montag−Sonntag von jeweils 10:00−22:00 Uhr zu hören!

Über Thyssen-Bornemisza Art Contemporary

TBA21 wurde 2002 von Francesca Thyssen-Bornemisza in Wien gegründet.
Die Stiftung sieht sich besonders der Unterstützung zeitgenössischer Kunstproduktionen verpflichtet und engagiert sich aktiv bei der Kommissionierung und Verbreitung von unkonventionellen Projekten. Weiterhin widmet sich die Stiftung institutionell der nachhaltig wachsenden Bedeutung von Kunst an den unterschiedlichsten Orten der Welt, erkundet Formen und Arten von Präsentationen und wie BetrachterInnen Kunst wahrnehmen und erleben.
Die von der Stiftung initiierten Projekte fördern eine künstlerische Praxis, die architektonisch, kontext- und ortsspezifisch und performativ beeinflusst ist. Weiterhin setzen die Projekte einen Fokus auf transdisziplinäre Arbeitsweisen und schlagen Brücken zur Architektur, Musik, Wissenschaft und andere dialogische Formen der Recherchearbeit.
Seit Frühjahr 2012 präsentiert TBA21-Augarten künstlerische Einzelpositionen und Dialoge aus der stiftungseigenen Sammlung. Ergänzt wird das reichhaltige Angebot durch das neue AU Café, entworfen von dem Designerduo mischer'traxler und dem österreichischen Künstler Hans Schabus.

Kooperationspartner

Thyssen-Bornemisza Art Contemporary (TBA21)