Open Codes. Leben in digitalen Welten
Eine Frau steht vor einer Wand mit mehreren Bildschirmen und digitalen Darstellungen
13.03.2019 – 31.05.2019

Bitte beachten Sie: Die Ausstellung ist nicht öffentlich zugänglich. 

Das ZKM präsentiert im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz in Berlin eine Reisefassung der Ausstellung »Open Codes«. Gezeigt werden Werke, die sich mit der Macht der Algorithmen im ethischen, politischen und rechtlichen Umfeld befassen. 

Wir leben in einer Welt, die von Daten erzeugt, gesteuert und kontrolliert wird. Digitale Codes prägen unsere Gegenwart und haben tiefgreifenden Einfluss auf sämtliche Bereiche unseres Lebens, auf Wirtschaft und Gesellschaft, Politik und Justiz. Sie behandeln Fragen wie: Wer ist für selbstlernende Software rechenschaftspflichtig? Wie kann man Algorithmen fassen und wie sind ihre intellektuellen Fähigkeiten juristisch zu bewerten? Wie sollen BürgerInnen sowie Institutionen in Zukunft mit ihren Daten umgehen? Und wie sollen algorithmische Verarbeitungsprozesse gesetzlich reguliert werden?

Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung am 13.03. fand eine Podiumsdiskussion am BMJV statt. Was es für eine Gesellschaft bedeutet, wenn immer mehr persönliche Daten gesammelt und geteilt werden, ist Thema der Diskussion »Social Scoring – Auf dem Weg in die gläserne Gesellschaft?«. Zudem wird »Social Scoring« im internationalen Vergleich betrachtet. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion eröffnete Peter Weibel, künstlerisch-wissenschaftlicher Vorstand des ZKM, die Ausstellungsstation in Berlin. 

Die Podiumsdiskussion »Social Scoring – Auf dem Weg in die gläserne Gesellschaft?« als Video.

Impressum
Ausstellungsteam

Technische Projektleitung: Martin Häberle

Organisation / Institution
Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz und ZKM | Karlsruhe

Eine Ausstellung im