Gameplay. Video Game Culture
Visual der Ausstellung »Gameplay. Video Game Culture« am CCCB in Barcelona.
19.12.2019 – 30.08.2020

»Gameplay« reist zu den Ursprüngen von Videospielen, analysiert ihre Sprache und zeigt die Auswirkungen auf die digitale Populärkultur, Kunst und Gesellschaft. Die Ausstellung ist als Ort der Begegnung und Reflexion konzipiert, an dem die Besucher die Videospielkultur spielen und (wieder) entdecken können.

Seit ihrer Popularisierung in den siebziger und achtziger Jahren haben sich Videospiele als Ausdrucks- und Unterhaltungsmedium entwickelt und nehmen mittlerweile einen zentralen Platz in unserem Vorstellungsvermögen ein, so dass es heute unmöglich ist, die gegenwärtige Gesellschaft und Kultur zu verstehen, ohne sie mit Videospielen zu verbinden.

Die Ausstellung wirft einen Blick auf die Geschichte des Mediums, die Sprache der Videospiele, Experimente und künstlerische Innovationen sowie kritische und politische Videospiele. Die Ausstellung wirft auch das Thema der zunehmenden Spielerei in der Gesellschaft auf: von Handyspielen über YouTube und elektronische Sportarten (E-Sports) bis hin zu sogenannten Serious Games, Bildungsvideospielen mit Anwendungen, die über die Unterhaltung hinausgehen.

Mit 28 Spielpunkten, von der ersten Spielhalle über historische Computerspiele bis hin zu den neuen immersiven Optionen, ist »Gameplay« als eine Ausstellung konzipiert, in der die Besucher die Videospielkultur aus kritischer Sicht betrachten und gleichzeitig verstehen und genießen können. Die Ausstellung widmet der katalanischen Produktion besondere Aufmerksamkeit, insbesondere den Pionierwerken, den jüngsten Indie-Kreationen und lokalen KünstlerInnen sowie Universitätsprojekten.

»Gameplay. Video Game Culture« ist eine erweiterte Adaption von »zkm_gameplay. the next level« und wurde erstmals am ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe präsentiert.