Immer besser, immer schöner?
Der Mensch als Objekt der technologischen Optimierung in der Leistungsgesellschaft
Do, 14.10.2010, 10:00 Uhr

Beim Leistungssport ist Doping zur Dauergefahr geworden – und wie sieht es mit der Steigerung der Leistungsfähigkeit im Alltag aus? Die neuen technologischen Entwicklungen zur Steigerung der Fähigkeiten von Körper und Gehirn scheinen kaum zu bremsen. Die Freiheit, sich selbst nicht nur »fit« zu machen, sondern ganz konsequent die eigenen Fähigkeiten zu steigern, kann man in unserer Gesellschaft den BürgerInnen schwerlich nehmen. – Aber welche Ziele werden dabei angestrebt? Die Tagung beleuchtet mögliche Auswirkungen des »Brain- and Body-Enhancement« auf den Sport, die Alltagskultur sowie auf verschiedene Medien und Künste. Gefragt wird insbesondere, wie die neuen Technologien gegebenenfalls in vertretbare gesellschaftliche Praxis münden könnten.

Prof. Dr. h.c. Peter Weibel Vorstand des ZKM | Karlsruhe
Prof. Dr. Andreas Vosskuhle Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Karlsruhe
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Lenk Ehrenpräsident der Weltakademie der Philosophen, Paris, Ordinarius em. Institut für Philosophie, KIT
Berthold Mertes Leiter Prävention und Kommunikation, NADA, Bonn
Prof. Dr. Christoph Vedder Lehrstuhl Öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht sowie Sportrecht, Universität Augsburg
Prof. Dr. Jens Kersten Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaften, Ludwig-Maximilian-Universität München
Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Isabella Heuser Klinikdirektorin, Klinik und Hochschulambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie, Charité, Berlin
PD Dr. med. Marta Markowicz Oberärztin, Klinik für Plastische, Ästhetische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Caritas St. Josef Krankenhaus, Regensburg
Dr. Svenja Flaßpöhler Freie Autorin, Berlin
Prof. Dr. Bernhard Dotzler Lehrstuhl für Medienwissenschaft, Universität Regenburg

Organisation / Institution
ZKM
Kooperationspartner

Kulturamt der Stadt Karlsruhe ; Karlsruher Forum für Kultur, Recht und Technik