Rudolf Frieling

Geburtsjahr, Ort
1956, Münster/Westfalen, Deutschland
Biografie

Rudolf Frieling absolvierte ein geisteswissenschaftliches Studium an der Freien Universität Berlin. Von 1988 bis 1994 war er Kurator des Internationalen VideoFests Berlin. Seit 1990 hält Frieling Vorträge zu Medien und Kunst und ist als [Co-]Herausgeber zahlreicher Publikationen zur Geschichte der Medienkunst in Deutschland, darunter »Medien Kunst Aktion« [1997] und »Medien Kunst Interaktion« [mit Dieter Daniels]. Seit 1994 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter des ZKM, hier bis 2001 Kurator der Mediathek sowie des Internationalen Medienkunstpreises. Seit 1996 Kooperation mit dem Goethe-Institut und seit 1998 Lehrtätigkeiten u.a. an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich, Hochschule der Künste Berlin sowie Gastprofessur für Mediengeschichte und Medientheorie an der FH Mainz. Seit 2001 bis 2004 ist Frieling Leiter des Forschungsprojekts »Medien Kunst Netz« und als Kurator in diverse Projekte involviert, darunter die Biennale Sao Paulo 2002 [Netzkunstsektion] und »Sound-Image«, Mexico City 2003.

1976-1983 geisteswissenschaftliches Studium der Fächer englische Literatur, Philosophie, Sozialwissenschaft und Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin
1984-1987 freiberufliche Arbeit im Film- und TV-Bereich
1988-1994 Kurator beim Internationalen Video-Fest Berlin in Anbindung an die Berliner Filmfestspiele
seit 1989 Publikationstätigkeit im Bereich Medien und Kunst
seit 1991 Vorträge, Seminare, Programmkurator für Festivals, Museen und Hochschulen weltweit
1992 Mitherausgeber des ersten europäischen Magazins für Medienkunst, »Scope« [Genf] 
1994-2001 Kurator der Mediathek am ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe; Projektleiter des jährlichen Internationalen Medienkunstpreises [in Zusammenarbeit mit SWR sowie SF DRS, ARTE]; Ausstellungsprojekte »Jochen Gerz: Berkeley Oracle« [1999] und »cITy« [2000]
seit 1996 Kooperation mit dem Goethe-Institut zur Erstellung von Programmen
1997/2000   Veröffentlichung der CD-Rom und Buchpublikationen zur Geschichte der Medienkunst in Deutschland: »Medien Kunst Aktion« (I) und »Medien Kunst Interaktion« (II), Springer Verlag: Wien, New York 1997 Bd. I und 2000 Bd. II [in Zusammenarbeit mit Dieter Daniels]
2001-2002 Gastprofessur für Mediengeschichte und Medientheorie an der Fachhochschule Mainz
2001-2004 Leiter des Forschungsprojekts »Medien Kunst Netz« im Auftrag des Goethe-Instituts und des ZKM, unterstützt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung [BMBF], zur Vermittlung von Medienkunst im Internet
2002 Kurator der Netzkunstsektion der Biennale São Paulo
2003 Kurator der Ausstellung »Sound/Image«, Laboratorio Arte Alameda [zusammen mit Priamo Lozada]
   
[2004]