Valerija Ibraeva

Geburtsjahr, Ort
1955
Biografie

Die Philologin, Kunsthistorikerin und Kuratorin Valeria Ibraeva, geboren 1955 in Tashkent (Usbekistan), lebt und arbeitet in Almaty (Kasachstan), wo sie seit 1998 das Soros-Zentrum für zeitgenössische Kunst leitet. Nach einem Philologiestudium in Tashkent und einem kunstwissenschaftlichen Studium am Repin-Institut in St. Petersburg war sie als Herausgeberin für das Verlagshaus »Oner« in Kasachstan aktiv und betreute dort eine eigene Edition. 1990 wurde sie für ihre Arbeit mit der Silbermedaille der »Industrial Exhibition of the USSR« ausgezeichnet. Ibraeva schreibt seit Jahren für kasachische und internationale Zeitungen, Zeitschriften und Kataloge über Film und Kunst im modernen Kasachstan. Erwähnenswert sind ihre Beiträge »What is a Center for Contemporary Art?« (1997), »Communications: Experience of Interaction« (2001) und »Väter und Söhne. Zwei Generationen neuer Künstler in Kasachstan« (2002). In ihrer Funktion als Kuratorin engagiert sich Ibraeva für internationale Kunst- und Medienprojekte, die an der Schnittstelle zwischen Kunst und Literatur angesiedelt sind und/oder den Themenkomplex „Menschenrechte“ aufgreifen. Zu nennen sind die Projekte »Exhibition-presentation of Catalogues for 10 Kazakhstani Artists« (1996), »Human Rights – there are Human Rights not in Kazakhstan« (1999), »Transzedens« (2000), »Exhibition dedicated to Unfreedom« (2001) und »Politik-um. New Engagement« (2002).