Utopien & Konflikte

Dokumente und Manifeste zur tschechischen Kunst 1938–1989

Cover der Publikation »Utopien & Konflikte«
Publikationstyp
Sammelband
Verfasser / Herausgeber
Jiří Ševčík und Peter Weibel (Hg.)
Verlag, Ort
Hatje Cantz, Ostfildern
Jahr
2007
Inhalt

Die vorliegende Sammlung programmatischer und theoretischer Texte untersucht die Entwicklung der tschechischen bildenden Kunst zwischen 1938 und 1989. Nicht nur die ehemalige Tschechoslowakei, sondern ganz Mittel- und Osteuropa erlebten in dieser Zeit eine Reihe politischer Umwälzungen, die sich auf das kulturelle Geschehen auswirkten. Neben Schriften, die den Wandel der Kunst dokumentieren, werden hier auch maßgebliche kulturpolitische Grundsatzdokumente vorgestellt, etwa »Zweitausend Worte« aus dem Jahr 1968, das »Manifest der Charta 77« oder »Einige Sätze«, entstanden unmittelbar vor der Samtenen Revolution 1989. Zu Wort kommen darüber hinaus prominente Persönlichkeiten der tschechischen Kultur wie Karel Teige, Jan Mukařovský, Karel Kosík, Jindřich Chalupecký, Václav Havel. Nachzulesen sind aber auch offizielle Positionen der tschechischen Kunst unter dem Banner des sozialistischen Realismus. Somit erfasst die Anthologie alle wichtigen Etappen tschechischen Kunst, Kultur und Politik der Jahre zwischen 1938 und 1989. 

Das Editorenteam des wissenschaftlichen Forschungszentrums der Akademie der schönen Künste in Prag (AVU), das von Jiří Ševčík, einem anerkannten Theoretiker und Kurator der Gegenwartskunst, geleitet wird, publizierte schon 2001 die tschechische Anthologie »České uměni« 1938-1939. »Programy, kritické texty, dokumenty« die nun die Grundlage für die deutsche Fassung bildet.

Sprache
Deutsch
Beschreibung
324 S. : Ill.
ISBN
978-3-7757-1956-8
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Kultusministerium der Tschechischen Republik ; AVU - Akademie der Bildenden Künste Prag ; Erste Stiftung ; Česká tisková kancelář (CTK) ; Schneidersöhne Deutschland ; Stadt Karlsruhe ; Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg ; LBBW Landesbank Baden-Württemberg ; EnBW Energie Baden-Württemberg AG

Über die Herausgeber/innen