OPEN! Round Table
Text-Logo des Open! Round Table der MFG Baden-Württemberg in Blau mit einem schwarzen Löwen-Icon.
Digitale Transformation von Kunst und Kultur
Do, 08.10.2020, 18:00 Uhr, Dauer: 3h

Museen im digitalen Zeitalter und was Open-Source für Kultureinrichtungen leisten kann

Museen und Kultureinrichtungen erlauben uns den reflektierten Blick auf Geschichte und Gegenwart in den vielfältigen Facetten unserer Kultur. Digitale Möglichkeiten öffnen dabei Türen zu neuen Welten. Kunst und Kultur sind Gemeingut und so sollte auch die technische Umsetzung des Kulturtransfers der Allgemeinheit dienen. Open-Source-Lösungen liefern eine Antwort auf diese Anforderung. Sie sind der technologische Schlüssel, um Museen und Kultureinrichtungen zukunftssicher und nachhaltig zu unterstützen. Diesen Bereich und seine Möglichkeiten wird beim OPEN! Round Table mit einem Impulsvortrag und Beispielen aus der Praxis gemeinsam betrachtet und diskutiert. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf Open-Source-basierten Lösungen und deren Potential. Welche Unterstützung erhalten Museen und Kultureinrichtungen diesbezüglich? Und wo liegt der Unterschied zu proprietärer Software?

Die OPEN! Round Tables knüpfen an den erfolgreichen OPEN! Konferenzen für digitale Innovation an und werden von der Open Source Business Alliance und der MFG Baden-Württemberg organisiert. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg unterstützt die Veranstaltungen.

Interessierte TeilnehmerInnen haben außerdem die Möglichkeit, im Vorfeld der Veranstaltung eine Führung von 16:30–17:30 Uhr durch das ZKM zu besuchen.

Programm

Impulsvortrag | OSB Alliance – Bundesverband für digitale Souveränität e.V.  | Roland Haidl
Schwierige Zeiten – Corona zwingt uns zu sozialer Distanz und drastischen Änderungen in unseren traditionellen Verhaltensweisen
Welche Folgen hat das für die Zukunft des Bildungs- und Kulturbereichs?
Was versteht man unter Schlagworten wie „neue virtuelle Formate“?
Wo wirkt der digitale Wandel im Kultur und Bildungsbereich?
Was sollten wir über die Herkunft der Software wissen, die die Basis dieser digitalen Transformation bildet?
Das Eingangsstatement ist der Versuch einer vergleichenden Peilung und Standortbestimmung zum Stand der Dinge.

Best Practice | ZKM Zentrum für Kunst und Medien | Margit Rosen und Daniel Heiss
Live long and prosper. Open-Source-Tools in der Chatbotentwicklung

Im Rahmen des MFG-Förderprogramms Digitale Wege ins Museum II entwickelt das ZKM einen Chatbot für die Website und Mobile Devices. Die Projektleiterin Margit Rosen und der Softwareentwickler Daniel Heiss erläutern, warum sich das ZKM für das Projekt »As We May Speak« nicht für Systeme wie Googles Dialogflow oder Microsoft Tools, sondern für das Open Source-Machine-Learning Framework RASA entschieden hat.

Best Practice | TECHNOSEUM Mannheim | Dr. Stefan Mattern
Wege in die Cloud – Museen und die Herausforderungen eines Paradigmenwechsels in der IT

Als IT-Koordinator des TECHNOSEUM in Mannheim wird Dr. Stefan Mattern über seine fast 30-jährige Erfahrung zur Digitalisierung im TECHNOSEUM berichten und Impulse für eine gemeinsame Lösung für die digitalen Herausforderungen in Museen geben. Dabei können auch Open Source-Angebote eine wichtige Rolle spielen, die Fachverfahren aus der Verwaltung auf einer gemeinsamen Cloud-Plattform mit Werkzeugen zur Kommunikation und Kollaboration verbinden.

Best Practice | Publicplan GmbH | Dr. Christian Knebel
In seinem Best Practice stellt der Geschäftsführer Dr. Christian Knebel erfolgreich umgesetzten Digital-Projekte in Museen und Kultureinrichtungen vor und gibt Beispiele für Open Source-Lösungen, die in Museen und Kultureinrichtungen darüber hinaus eingesetzt werden können.

Im Anschluss können Fragen an die Referenten aus dem Plenum und von den Online-Teilnehmern per Chat gestellt werden.

Zielgruppe

EntscheiderInnen und Digitalisierungsverantwortliche aus Museen und Kultureinrichtungen, sowie Fachleute und Interessierte aus dem Bereich Open Source Software.

Organisation / Institution
Open Source Business Alliance e.V. mit der MFG Baden-Württemberg

Unterstützt durch