Test-Audio Titel

Untertitel (de)

Dauer
1:12:16
Kategorie
Vortrag/Gespräch
Erstellungsdatum
05.04.2012
Beschreibung

Der 8mm-Schmalfilm blickt auf eine über 80-jährige Geschichte zurück und ist damit ein wichtiger Teil unseres visuellen und kulturellen Gedächtnisses geworden. Um die Filme zu schonen und trotzdem zugänglich zu machen, scheint eine Digitalisierung die ideale Lösung zu sein. Aber hier zeigen sich unerwartete Schwierigkeiten. Der 8mm-Film gilt als Material des Amateurfilmers und wird daher in den wenigsten hochprofessionellen Kopierwerken behandelt. Das Archiv muss auf einen Markt ausweichen, der stark durchmischt ist mit verschiedenen Techniken und Qualitäten. In diesem Vortrag sollen die Besonderheiten des 8mm-Films bei der Vorbereitung und Durchführung seiner Digitalisierung besprochen und eine Übersicht über die unterschiedlichen ‚Übersetzungsmöglichkeiten’ gegeben werden.

Als ausgebildete Kameraassistentin hat Anna Leippe, Jahrgang 1976, acht Jahre für unterschiedliche Filmproduktionen (35mm, 16mm und Video) gearbeitet. 2004 begann sie mit dem Studium der Kulturwissenschaften an der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt / Oder, das sie 2007 mit einem Bachelor abgeschlossen hat. 2010 folgte der Master in »Konservierung Neuer Medien und Digitaler Information« an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart. Zeitgleich zum Studium begann sie für das Haus des Dokumentarfilms zu arbeiten. Dort ist sie vorwiegend in der Abteilung Landesfilmsammlung Baden-Württemberg für die Dokumentation und Konservierung des Film- und Videobestandes zuständig

Dokumente

  • Test Can There Ever be Too Many Flowers Blooming

  • Pressemitteilung High Performance

    Unter dem Ausstellungstitel High Performance. Zeitbasierte Medienkunst seit 1996 präsentiert die in Düsseldorf beheimatete JULIA STOSCHEK COLLECTION im ZKM | Karlsruhe vom 16.03. bis 22.06.2014 Hauptwerke zeitbasierter Medienkunst. Mit großformatigen Videoarbeiten und Filmen sowie mehrkanaligen Rauminstallationen belegt diese Ausstellung, dass die vor fünfzig Jahren aufgekommene Videokunst als künstlerisches Medium nichts von ihrer Kraft eingebüßt hat.  --- Sous le titre High Performance. Art numérique temporel depuis 1996, le ZKM | Karlsruhe présente, du 16.03 au 22.06.2014, les principales œuvres d’art numérique temporel de la COLLECTION JULIA STOSCHEK, basée à Düsseldorf. Avec des vidéos et des films grand format ainsi que des installations spatiales multicanaux, cette exposition prouve que l’art vidéo apparu il y a cinquante ans n’a rien perdu de sa force en tant que support artistique.